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langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung

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langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung

Hallo,
Seit ein paar Tagen nach meinem Einzug in eine Wohnung hatte ich bei Regen immer Wasserflecken an der Außenwand vom Wozi, die sich im Laufe der Zeit immer vergößerten, zusätzlich dann auch Wasserflecke an der Wozidecke und auch die Zimmerecken des Nachbarzimmers waren betroffen.

Trotz wiederholten Aufforderungen and den Vermieter, wurde das Problem nicht behoben - weder Ursache noch Schaden selber.

Nach nicht ganz 2 Jahren wurde das Problem so heftig, daß es mir regelrecht in die Wand reinregnete, sich unter der Tapete Wassersäcke bildeten und die Brühe bis auf den Teppichboden lief. Nach 3 Tagen löste sich die Tapete entsprechend von der Wand (fiel mir entgegen) wobei die Rückseite schon angeschimmelt war. Auch die Zimmerdecke war betroffen mit einem riesigen Wasserfleck ca 50 x 30 cm.

Nach etwa einer Woche Dauerreinregnen erschien tatsächlich dann mal der Vermieter vor Ort, den ich mittlerweile täglich angerufen hatte um ihm das Problem zu schildern.
Ich mußte das komplette Wohnzimmer ausgeräumen (hat mich einen ganzen Samstag gekostet) und die Möbel und Sachen mußten in die beiden anderen Zimmer gestellt werden (Kinderzimmer und Schlafzimmer), so daß kein Raum zum Wohnen übrigblieb (hab nur 3 Zimmer), da selbst ein Durchkommen in die Zimmer durch die zugestellten Möbel nicht möglich war.

Es wurde ein Bautrockner (auf meine Stromrechnung!) aufgestellt, und drei Tage später regnete es erneut in die Wohnung (nochmals etwa 4 Tage). Der Wasserschaden hatte ein Ausmaß von ca 1,50 x 2 m.
Mit dem aufgestellten Bautrockner (aus dem Bauarkt geliehen) entwickelte sich zusätzlich ein übler Gestank in der Wohnung. Daraufhin erkrankte meine Tochter für 10 Tage an fast 40 ° Fieber, ohne daß dafür ein plausibler medizinischer Grund gefunden wurde (Bluttests).

Nachdem der Putz oberflächlich getrocknet war, wurde ein kleiner Teil des beschädigten (und angeschimmelten) Putzes oberflächlich vom Vermieter angeschliffen (ca 1-2 mm) und anschließend neuer Putz draufgeschmiert! Damit war für ihn der Schaden behoben.

Nach einigen Diskussionen mit VM, daß die nasse Mauer so nicht bleiben kann, wurde ein Stück vom Putz abgeschlagen (ca 0,40 cm x 1 m) und es wurde offensichtlich, daß die Mauer darunter sichtbar tropfnass war.

Es vergingen wieder Wochen mit Diskussionen, da eigentlich verabredet war, daß der beschädigte Putz komplett von der nassen Wand entfernt werden muß, was nicht durchgeführt wurde. Nach ca 1,5 Montaen wurde dann endlich der restliche Putz abgeschlagen, allerdings wurde 2 Tage später wieder auf die immer noch sichtbar nasse Wand (ohne diese vorher zu trocknen) wieder neuer Putz aufgetragen (und das absolut schlampig).
Zwei Schimmeltests des Raumluft und der nassen Mauer betsätigten eine so hohe Belastung mit Schimelpilzen, daß der Raum nicht mehr betreten werden sollte.

Zwischenzeitlich erkrankte meine Tochter noch zusätzlich an einer schweren Urtikaria.
Ich bin vorübergehend aus der Wohnung ausgezogen, da es zum einen fürchterlich gestunken hatte, meine Tochter krank war (5 Wochen) und die nichtbetroffenen zwei Zimmer komplett mit Möbeln und Hausrat vollgestellt waren.

Ursache des Wasserschadens war ein Schaden am Dach - und auch das restliche Haus hat einen erheblichen Sanierungsrückstand (erneute nasse Wand im Januar diesen Jahres im Schlafzimmer 0,4 x 0,3 durch schadhafte Außenfassade)

Ich habe durch Ersatzunterkunft, Anwaltsgebühren, Handwerkerkosten (den ich nach 3 Monaten! beauftragt habe, nachdem die Wand nicht und nur mangelhaft saniert wurde) etwa 5000 Euro Schaden.

Die Versicherung vom VM, die ich mit meinen Nebenkosten bezahle, wurde nicht einmal über den Schaden informiert. Wahrscheinlich, da durch den Sanierungsrückstand die Versicherung sowieso nicht dafür aufkommen würde?

Statt eine vernünftige Lösung der Schadens - und Schadensersatzregulierung zu finden, versucht der VM mich mit allen Mitteln auf die Straße zu setzen.

Ich bitte um objektive Meinungen hinsichtlich Mietminderung (die Wohnung war über 3 Monate in einem nicht bewohnbaren Zustand), an der Wand ist bis heute keine Farbe, die Tapete kam erst im letzten Monat drauf und Schadensersatzansprüchen gegenüber dem VM.

Vielen Dank


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von sesemi am 07.07.2011 12:23
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>langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung
Vielleicht hilft dir das ein bisschen weiter habe momentan auch so ein Ärger:-( Alles Gute..
http://www.brennecke-partner.de/256/Mietminderungstabelle


von Jazz0185 am 08.07.2011 09:07
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>langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung
Was ist denn so toll an der Wohnung, daß man sie unbedingt halten will ?



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von dem User forever known as Mortinghale am 08.07.2011 10:23
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>langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung
>langjähriger Wasserschaden und mangelnde Sanierung
Was ist denn so toll an der Wohnung, daß man sie unbedingt halten will ?

Es gibt hier keine Wohnungen, also keine Alternative - das ist das Problem.

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von sesemi am 08.07.2011 17:06
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