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konflikte am arbeitsplatz

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konflikte am arbeitsplatz

hallo zusammen!
kann mir vielleicht jemand ein paar tipps geben,wie ich folgenden konflikt lösen könnte?
arbeitnehmer hat einen inneren konflikt mit seinem vorgesetzten, er bekommt zum beispiel nicht seinen willen und ist auch nicht bereit kompromisse einzugehen.
da er seinen willen nicht bekommt,wird dann einfachmal eine au über mehrere wochen eingereicht.vorgesetzter hat klärende gespräche angeboten,wurden jedoch abgelehnt mit der aussage" nicht allein mit vorgesetzten,sondern nur mit Betriebsrat".

für eure tipps wäre ich dankbar.
lg
anette313

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von anette313 am 31.12.2011 15:19
Status: Frischling (8 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 535 weitere Beiträge zum Thema "Arbeitsplatz".


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>konflikte am arbeitsplatz
Nun ja, wenn es um Konflikte geht, dann ist es in der Tat sinnvoll, wenn so ein Gespräch mit Einbindung des Betriebsrates, und vielleicht noch einer Person von der Arbeitgeberseite geführt wird. Wenn es nur um einfache Arbeitsanweisungen geht, dann hat der Betriebsrat dabei nichts zu suchen. Die sind auch nicht zu diskutieren, sondern auszuführen.

Und wenn es gar nicht miteinander geht, dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Vielleicht ist er ja wirklich krank? Auch Krankheit kann bei schlechter Zukunftsprognose ein Kündigungsgrund sein. Ich hatte auch mal so ein Fall, da wurde der Mitarbeiter immer dann krank, wenn der Arbeitsdruck zunahm. Wenn er Anweisungen bekam. Sonst nie. Das wäre so mein Einstieg. Wann wird er krank? Da mal genau schauen. Und dann nicht zu kurzfristig ein Gespräch mit Arbeitnehmer, zweiter Person, und, sofern der Mitarbeiter will, Betriebsratsmitglied anberaumen.

Und einfache Arbeitsanweisungen sind grundsätzlich nicht zu diskutieren.

Also, eine klare Linie in den Fall bringen. Und mal schauen, was passiert.

wirdwerden

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von wirdwerden am 31.12.2011 16:34
Status: Tao (10967 Beiträge)
Userwertung:  2,2  von 5 (von 249 User(n) bewertet)

>konflikte am arbeitsplatz
Aus welchem/wessen Blickwinkel fragst du eigentlich? Bist du AN oder Vorgesetze?

Wenn man sich an altbekannte Kommunikationsregeln (Managerkonferenz, Gordon) hält, ist es Sache und Aufgabe des- oder derjenigen, der das Problem hat, sich zu erklären.
Und welcher Art sollte so ein innerer Konflikt sein? Dass ein AN/Untergebener seinen Willen nicht bekommt, ist nichts Ungewöhnliches und sozusagen das Los der Untergebenen - dass/wenn er nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen, ist absolut seine Angelegenheit - es sei denn er hätte einen Anspruch darauf (wonach es eben nicht klingt - (Wie sollte der Konflikt zu lösen sein, wenn AN z.B. nicht mit der Firmenphilosophie einverstanden ist?)

Oder in Blick auf den AN: innerer Konflikt - klingt jedenfalls toll, kann aber auch pure Anmaßung sein; oder: wofür ist er oder sie wirklich zuständig - und wofür ganz sicher nicht?

Aus betrieblicher Sich wäre auch darüber nachzudenken, bei einer fragwürdigen AU den medizinischen Dienst einzuschalten. Denn ein innerer Konflikt berechtigt erst einmal nicht, der Arbeit fern zu bleiben - es sei denn, man erkennt auf Krankheit.

Oder gehörst du einer dritten Partei an: Bist du hinterher zu erforschen, was mit dem AN los sein könnte? Ist das auch deine Aufgabe? Helfer können sich am Ende zwischen alle Stühlen wiederfinden.

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von blaubär+ am 31.12.2011 18:01
Status: Unsterblich (2265 Beiträge)
Userwertung:  4,0  von 5 (von 37 User(n) bewertet)

>konflikte am arbeitsplatz
Du gehst ja noch sanfter mit dem Unternehmer (Arbeitgeber) um, als ich es tue. Eines nochmals ganz klar: Arbeitsanweisungen sind nicht zu diskutieren. Aber, das muss man auch klar rüberbringen, als Vorgesetzter. Wenn ich meiner Putzfrau zu Hause sage, die Küche ist sofort zu putzen, dann muss sie das tun. Da wird nicht diskutiert, ob es nicht noch bis nächste Woche Samstag geht. Dann ist es zu tun.

Und wenn es um persönliche Konflikte geht, dann ist in der Tat ein Gespräch, aber bitte mit Betriebsratsmitglied und weiterem Zeugen angesagt.

wirdwerden

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von wirdwerden am 31.12.2011 18:13
Status: Tao (10967 Beiträge)
Userwertung:  2,2  von 5 (von 249 User(n) bewertet)

>konflikte am arbeitsplatz
quote:
er bekommt zum beispiel nicht seinen willen

Der Arbeitsplatz ist ein denkbar ungeeigneter Ort um die Trotzphase nachzuholen die man als 3jähriger verpasst hat.

Sofern dem 'Willen' ein Rechtsanspruch (z.B. aus vertraglicher Vereinbarung, Gesetz) gegenuübersteht, kann diesen per Klage durchsetzen.



quote:
und ist auch nicht bereit kompromisse einzugehen.

Wenn er keine Kompromisse will, dann bekommt er Anweiseungen. Diese kann er ausführen oder nicht.
Entscheidet er sich für letzteres, wird sich das Problem vermutlich nach ein paar Abmahnungen erledigen. Dann musss er auf nichts mehr eingehen, dann kann er heimgehen.





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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"


von Harry van Sell am 31.12.2011 21:20
Status: Tao (21121 Beiträge)
Userwertung:  2,9  von 5 (von 535 User(n) bewertet)

>konflikte am arbeitsplatz
"arbeitnehmer hat einen inneren konflikt mit seinem vorgesetzten, er bekommt zum beispiel nicht seinen willen und ist auch nicht bereit kompromisse einzugehen."

Dafür sind Psychotherapeuten zuständig.

Was spricht aus wessen Sicht dagegen, dass der BR bei Gesprächen dabei ist


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von hamburgerin01 am 01.01.2012 02:10
Status: Tao (11466 Beiträge)
Userwertung:  3,9  von 5 (von 236 User(n) bewertet)


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