Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
10.836 Ratgeber, 1.648.631 Forumsbeiträge, 151.372 Rechtsberatungen
411.392
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang3 Anwälte online

Forum Erbrecht

Schenkung einer Immobilie - Rückforderungsrecht

21.8.2013 756 Aufrufe Thema abonnieren Zum Thema: Schenkung Immobilie
 Von 
carpenter
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Schenkung einer Immobilie - Rückforderungsrecht

Hallo zusammen,

meine Eltern wollen mit eine Immobilie überschreiben, die Ihnen zu beiden Teilen gehört und die Sie nicht bewohnen.

Mein Vater besteht auf die Klausel, dass im Falle meines versterbens, das Haus an meine Eltern zurück fällt, sollten diese zu dem Zeitpunkt noch leben.
Er will damit sicherstellen, dass meine Frau in diesem Fall das Haus nicht verkauft oder sollte meine Frau weitere Kinder haben, dass das Haus nur an meine leiblichen Kinder vererbt wird.
Ich habe mit meiner Frau bereits einen Erbvertrag, der uns gegenseitig als Erbe einsetzt und der sicherstellt, das wir den ererbten Teil des anderen nur an unsere gemeinsamen Kinder weitergeben können.
Somit sollte diese Rückforderungsmöglichkeit doch nicht nötig sein, oder?

Weiter wird mir durch den Vertrag die Möglichkeit verwehrt das Haus zu verkaufen (was ich ohnehin nicht vorhabe), aber wird mir hier nicht auch die Möglichkeit genommen das Haus finanziell zu belasten, was durch erforderliche Renovierungsmaßnahmen notwendig wäre?

Es müsste ohnehin einiges in die 1975 erbaute Immobilie investiert werden. Sollte es zu einer Rückforderung in meinem Todesfall kommen, wie würden eingebrachte Eigenleistung, Kosten, etc. mit meiner Frau abgerechnet?

Kommt es zu einer Rückforderung im Falle der Verarmung (Pflegekosten), welcher Wert des Hauses wird hier herangezogen, der Wert bei der Übernahme oder der Wert inkl. der Wertsteigerung nach Renovierung und Modernisierung?

Danke im Voraus
zijo

-----------------
" "

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben 380 weitere Fragen zum Thema
Schenkung Immobilie


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Monopolist
Status:
Schüler
(269 Beiträge, 2x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
guest-12320.09.2014 20:57:52
Status:
Bachelor
(3399 Beiträge, 22x hilfreich)

quote:
Somit sollte diese Rückforderungsmöglichkeit doch nicht nötig sein, oder?


Wenn es so ist, daß letztendlich die Enkel die Begünstigten sein sollen und das auch Wunsch der Eltern ist, sollte man bedenken, daß die aktuell sehr hohen Freibeträge bei Schenkungs- und Erbschaftssteuer nicht so bleiben müssen.

Heute hätte jeder Enkel einen Freibetrag von 200.000 EUR, wie das in 10, 20, 30 Jahren sein wird, weiss Niemand.

Einen Notar müsst ihr hier ja in jedem Fall einschalten, von dem würde ich mich in diesem Sinne beraten lassen.


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Erbe geworden, was jetzt?
Die Antworten findet ihr hier:


Erben

Ein Erbe übernimmt Rechte und Verpflichtungen - also etwa auch Schulden - des Verstorbenen. Wann ist man Erbe, was muss man im Falle einer Erbschaft tun und kann man ein Erbe auch ausschlagen? Kann man enterbt werden? Auf 123recht.net bekommen Sie umfassende Antworten durch Ratgeber oder Anwälte im Erbrecht. mehr

Grundprinzipien des Erbrechts - Von Ordnungen und Pflichtteilen

Wissen Sie schon, wem Ihre Ersparnisse später einmal zukommen sollen? Und wenn die Aufteilung Ihres Vermögens klar ist, wie halten Sie Ihren Willen wirksam fest? mehr

Erbe geworden – wie geht’s weiter?

(von M.C. Neubert) Wenn ein naher Angehöriger, womöglich noch unerwartet plötzlich, verstirbt, ist das meist ein schwerer Schicksalsschlag. Man hat dann schon genug damit zu tun, seine Trauer zu verarbeiten und eventuell die Beerdigung zu organisieren... mehr

Der Erbfall - Was muss ich tun?

Wenn ein Angehöriger stirbt: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Beerdigung, Testament, Erbschein und Nachlassgericht / Ein geliebter Mensch ist verstorben, doch neben der Trauer müssen viele Dinge geklärt werden. mehr