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Kindesunterhalt & Vermögen

27.6.2004 12309 Aufrufe Thema abonnieren Zum Thema: Kindesunterhalt Vermögen
 Von 
ferdy
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Kindesunterhalt & Vermögen

Hallo,
ich habe eine nichteheliche Tochter und zahle selbstverständlich schon seit 12 Jahren Unterhalt.
Vor einiger Zeit habe ich mein Haus verkauft. Nun möchte die Mutter meiner Tochter den Unterhalt neu berechnen lassen, weil sie denkt, das sich der Unterhaltsanspruch meiner Tochter durch das Hausgeld verändert hat.
Bei der Düsseldorfer Tabelle wird ja immer nur das Einkommen zugrunde gelegt. Wie verhält es sich bei Geld auf dem Sparbuch.

Im Augenblick habe ich kein Einkommen, ich gehe nicht arbeiten und bekomme auch kein Geld vom Staat. Das einzigste Einkommen was ich habe ist sogesehen etwa 2000€ Zinsen im Jahr.

Den Unterhalt zahle ich nach wie vor in der Höhe als hätte ich noch ein Einkommen, nähmlich 262€ im Monat.

Wie wird nun das Hausgeld zur Berechnung mit heran gezogen?

viele Grüße

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 924 weitere Fragen zum Thema
Kindesunterhalt Vermögen


34 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 108x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#2
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

@Kanalmeister,
wo kann man das mal nachlesen?Mich interessiert das auch,habe im Netz nichts handfestes gefunden.
Der Fragesteller bräuchte also nach DDT nichts zu bezahlen,da er mit 2000 Euro Jahreseinkommen unter dem Selbstbehalt liegt??
Oder anders formuliert:Ein Millionär,der sein Geld in die Matratze steckt und selbst auch nicht arbeitet zahlt keinen Unterhalt,da kein Einkommen vorhanden...???
Fällt mir etwas schwer das zu glauben!

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#3
 Von 
ferdy
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

ja, kannst du genaueres dazu schreiben oder einen Link wo man das nachlesen kann geben?
Werde ansonsten die nächsten Tage Geld in Sicherheit bringen werden müssen

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#4
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 108x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#5
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 6x hilfreich)

Dieser Tipp war wieder äußerst hilfreich...

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#6
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 2x hilfreich)

So wie ich das sehe, musst du weiter den bisherigen Unterhalt zahlen. Direkt unterhaltserhöhend wirkt sich dein Vermögen nicht aus.

Nur kannst du gegenüber deinem Kind nicht geltend machen, dass du nur ein geringes Einkommen hast (Selbstbehalt etc.), wenn gleichzeitig Vermögen da ist. Man kann sich also so nicht vor Unterhaltszahlungen drücken. Reicht das Einkommen nicht aus, dann kann eben auch vorhandenes Vermögen zur Unterhaltszahlung herangezogen werden.

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#7
 Von 
ferdy
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich will nicht weniger zahlen. Ich möchte nur nicht mehr zahlen. Die Kindesmutter will lediglich auch von meinen Piepen etwas abhaben und das sehe ich nicht ein!

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#8
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

Sollte jemand auf der "unge-recht.de" Seite etwas verwertbares zu dieser Frage gefunden haben,wäre ich dankbar für einen Tip wie genau man das findet,ich bin wohl zu doof...

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#9
 Von 
mackenzie69
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zu diesem Thema suche ich auch seit langem Auskünfte. "...Reicht das Einkommen nicht aus, dann kann eben auch vorhandenes Vermögen zur Unterhaltszahlung herangezogen werden". Wo steht das im Gesetz? Wenn einen Vermögensausgleich aus meinem früheren (höhen) Einkommen schon stattfindet, und meine Frau eine Arbeit hat, ich aber keine, soll ich dann auch noch Kindesunterhalt aus dem mir verbliebenen Vermögensteil leisten? Diesen muss ich natürlich auch zwangläufig z.Z. für meinen eigenen Unterhalt verwenden.

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#10
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

Hi Ferdy,
darf ich fragen wovon Du lebst ??
Wenn kein Geld vom Staat und auch kein einkommen ...Außer die 2000 euro Zinsen ??

das mußt Du mir mal erklären ?
danke

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#11
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

günther1970,
das ist doch ganz einfach:
Er hat einen Riesenhaufen Geld (vom Hausverkauf) und nimmt sich davon was er braucht....;)
Der Rest auf dem Sparbuch bringt Zinsen!

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#12
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

das kann ich nicht glauben ....

So naiv kann keiner sein.....

also Ferdy, wovon lebst Du ?

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#13
 Von 
deurotisch
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 0x hilfreich)

Kann ich auch nicht glauben, denn 2000€ Zinsen entsprechen etwa einem Stock von 50.000€; die sind nach 1-2 Jahren weg...

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#14
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

Vielleicht hat er nicht alles angelegt!
Ein Haus bringt doch eher über 100 000 Euro,davon könnte ich (selbst wenn ich Miete zahlen müßte) ohne Zinsen gut 10 Jahre leben!

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#15
 Von 
deurotisch
Status:
Beginner
(103 Beiträge, 0x hilfreich)

Was ist die Logik, einen Teil anzulegen und den anderen nicht? Bei Internetbanken gibts doch verzinste Girokonten...? Komische Sache... :-)

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#16
 Von 
ferdy
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
also ich lebe von dem Geld, was ich auf der Kante habe. Es ist nicht wahnsinnig viel. Es wird auch nicht für immer sein, denn so viel ist es leider nicht. Zum Leben brauche ich nicht "viel". Versicherung, Kindesunterhalt, Lebensmittel. Ich wohne vorübergehend bei meinen Eltern, die haben noch ein Zimmer frei.
Ich bin im Augenblick auf der Suche nach einem neuen Lebensinhalt und dafür lasse ich mir eben Zeit.
Mittlerweile war ich beim Anwalt, 220 Euro die Stunde :-(
Das Ergebnis ich muss nicht mehr bezahlen, nur meinen üblichen Satz und das mache ich auch. Da muss man ganz andere Mittel besitzten, damit man durch die Zinsen mehr bezahlen muss.

viele Grüße

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#17
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

Hi Ferdy ,

die 220 Euro hättest Du dir auch sparen können !!
Wenn Du nicht wirklich mehr Einnahmen hast als diese 2000 Euro.....!!!
Ich frage mich worüber diskutieren wir hier ??

Denke , Dein Beitrag kannste abheften unter der Rubrik ....nicht lesenswert !!
Wieso stellst Du so ne Frage uns ??, und ganz besonders dann noch Dienen Anwalt ??
Der hat doch sicherlich laut gelacht ..Oder??

Denn Du bist zum KUH verpflichett , wenn Du nicht arbeiten willst...wirst Du gezwungen zum arbeiten laut Gesetz...`
Da Du aber , was ich nicht verstehen kann...den KUH zahlen kannst , dann ist auch alles im Lack !!!Oder??

Denn von den Zinsen wirst Du wohl kaum den KUH zahlen können !!

Fazit : DEINE ELTERN ZAHLEN !! ODer??
Stimmt oder habe ich recht ?``
Du hast es gut *lach !

So, viel Erfolg bei Dienen neuen Lebensinhalt

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#18
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

Sach mal günter1970,
bist du so bl**e oder willst du uns veräppeln?
Kannst du nicht lesen,was der Mann schreibt?
ER hat Knete,von der ER alles bezahlt!!!
Klaro?Oder willst du ihm Lügen unterstellen?

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#19
 Von 
ferdy
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

@günter1970
Ganz Kopfklar bist du nicht oder?

Ich brauchte einfach eine Rechtsauskunft, ob ich mehr Kindergeld zahlen muss, durch Vermögen! Natürlich hatte ich auch noch andere Fragen, Erbrecht usw.
Da mir niemand meine Fragen beantworten konnte, musste ich zwangsläufig mich an eine kompetente Person wenden.
Und wer was zahlt kann dir doch eigendlich egal sein, weil das hier nicht zur Debatte steht, ich wohne lediglich vorübergehend bei meinen Eltern und die profitieren auch von mir, wie das eben in einer Familie so üblich ist!

Die 220 Euro taten mir schon leid, aber vielleicht bekomme ich etwas von meiner Rechtsschutzversicherung zurück, da ist ja schließlich eine Erstberatung mit versichert.

Also Günter, halte dich in Zukunft mit deinen Äußerungen zurück, wenn du keinen Duchblick hast.

ps. zum arbeiten zwingen --> klingt irgendwie lustig in unserer heutigen Zeit...

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#20
 Von 
mackenzie69
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Leute, Leute, was für ein nettes Forum. Ich habe gestern eine Frage gestellt, was diesen Thread wieder aufleben liess, aber meine Frage ist noch nicht beantwortet: nämlich, wo steht es im Gesetz, dass Unterhaltszahlungen aus vorhandenem Vermögen bezahlt werden müssen, wenn das Einkommen nicht ausreicht? Meine Eckdaten:
Britischer Staatsbürger, mit einer Deutsche (noch) verheiratet. In England die Ehe geschlossen, aber seit dann in Deutschland lebend. 3 Kids, 19/17/14. Bis 2002 gutverdienender Selbstständiger, teilweise auch noch Hausmann weil meine Frau in der Ausbildung. 2002 grosse Arbeits- und Eheprobleme, umgezogen nach Italien, um mich neu zu erfinden. Vermögensausgleich wird gerade gemacht. Nach deutschem Recht bekommt meine Frau die Hälfte, darf in dem (Eigen-)Haus mit den Kindern wohnen bleiben. Bisjetzt alles OK, nur verlangt sie zusätzlich die Kindesunterhalt auch in dieser Zeit, wo ich kein Einkommen habe. Sie hat nach der Ausbildung eine gute Stelle, es ist knapp aber reicht aus weil keine Miete usw. In vielen Sachen komme ich ihr entgegen, nur sehe ich nicht ein, dass ich KU aus den Ersparnissen, die mir nach V'ausgleich geblieben sind, zusätzlich zu meinem eigenen Unterhalt bezahlen soll, bis ich das wieder aus laufenden Einkünften machen kann. Deswegen die Gesetzesfrage.
Danke für einigen Tipps/Hinweise.
Mack.

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#21
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2191 Beiträge, 22x hilfreich)

Hallo Mack,
ich kann dir zwar kein entsprechendes Gesetz nennen,würde aber an deiner Stelle davon ausgehen,dass du nicht einfach den Unterhalt auf 0 kürzen kannst.So etwas wird wohl abhängig vom Einzelfall bei Gericht entschieden.Sicher spielt hier auch die Höhe des Vermögens eine Rolle!
Es ist besser,wenn du mit deiner Frage einen neuen,eigenen Thread aufmachst...

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#22
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

Ferdy,

wer se hier nicht alle der Reihe nach hat,
das sei dahin gestellt-.--!!

So, mach so weiter....und lebe von Deinen
Vermögen !!!, bis ans Ende Deiner Tage ..
und zahle davon noch die letzten 6 Jahre Deinen KUH !!!

Willst Du uns veräppelen oder wat ???
Ich bin jetzt schon 2 Jahre hier im Forum ,
aber so einen Ferdy ist mir hier noch nicht begegnet !
Zumindest lebst Du ja nicht auf Staatskosten, wenigstens noch nen paar Punkte für Dich !!


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#23
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4629 Beiträge, 10x hilfreich)

Güüüüüüüüünther...... Huhu !!!!! Jemand zu Hause?
Er ZAHLT doch und hat auch nichts davon erwähnt, künftig NICHT zahlen zu wollen. Lediglich MEHR zahlen möchte er nicht, sofern er dadurch sein Vermögen antasten muss.

Und das muss er auch nicht! Sofern der Mindestunterhalt geleistet wird, wird das Vermögen nicht angegriffen. Lediglich bei Mangelfällen KANN es berücksichtigt werden.

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#24
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

TEUFEILIN,
auch Dich habe ich gewartet :-)

Ja , ich weiß ,das er zahlt...(und das ist auch gut so)
Aber er will uns weiß machen, das er jeden Monat seinen KUH vom Privatvermögen abzwackt ????

Und das glaubt sogar ne TEUFELIN :.-)
Nun denn

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#25
 Von 
rogitec
Status:
Praktikant
(513 Beiträge, 3x hilfreich)

Wovon er zahlt ist doch egal.
Ich hätte auch angst, dass meine ex an meine kohle käme. (wenn ich was hätte)
Sooo und in zwei tagen ist heiligabend.
Gruss.
rogitec

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#26
 Von 
datoli
Status:
Schüler
(369 Beiträge, 3x hilfreich)

is doch piep- egal von was er den KU zahlt.

Hauptsache er zahlt überhaupt. Wenn die Ex ne Neuberechnung haben will, soll se klagen. Da er seinen Mindest UH zahlt kann man ihn nicht vorhalten, dass er nicht willig dazu ist.

Nur wenn er eben nicht zahlen würde, müsste er sein Vermögen angreifen und dann den Mindestunterhalt zahlen!

Da er sein Haus zu Geld gemacht hat, dies bis auf einen "Notgroschen" aufzubrauchen. Wenn er sein Haus behalten hätte, sähe es etwas anders aus...

Gruß
Datoli

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#27
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

Jow,

Frohe Weihnachten ,
habe so langsam das Gefühl...hier glauben viele noch an dem Weihnachstmann :-))

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#28
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7171 Beiträge, 108x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#29
 Von 
datoli
Status:
Schüler
(369 Beiträge, 3x hilfreich)

günter, ist überhaupt nicht unüblich dass Menschen ihr Hab und Gut verkaufen, egal aus welchen Grund.
Und wenn nichts mehr da ist, kann niemand mehr was holen.

Obs sinnvoll ist, ist die zweite Frage...

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#30
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 0x hilfreich)

ganz genau DatOLI !!

Ob es sinnvoll ist .....!!

Welcher normal geistig denkender ,
handelt so wie unser Ferdy ??
Oder , besser gesagt...wie er vorgibt zu handeln !!!


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