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Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.

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Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.

Mein Name ist Davud und ich komme aus einer serbischen Familie.
Ich bin vor kurzem zum Islam konvertiert und bin ein stolzer Muslim aus Überzeugung. Jedoch hasst meine komplette Familie Muslime.

Ich wurde zu Hause als Terrorist beschimpft.
Ich wurde geschlagen weil ich gebetet hab.
Die versuchen mir *******efleisch zu geben, ansonsten bekomme ich nichts zu essen. Meine Mutter und meine erwachsenen Brüder trinken neben mir Alkohol, rauchen und nehmen Drogen.

Mein Vater meinte einfach nur aus patriotischer Sicht ich wäre ein Verräter, und sowas will er nicht in der Wohnung haben die er durch seine Arbeit finanziert.

Meine Freundin ist eine Türkin (ich bin aber viel religiöser als sie) und meine Familie macht sie dafür verantwortlich (durch die Schlampe hast du dich manipulieren lassen.

Nun kann ich da einfach nicht mehr wohnen bleiben.
Meine Eltern wollen mich am liebsten nie mehr sehen.
Auch vermehrt andere Serben haben es auf mich abgesehen.
Ich bekomme vermehrt Drohanrufe in serbischer Sprache, und sie sagen ich werde in "Srebrenica" (großes Massaker von Serben an Muslimen) enden.
Auch ansonsten fühle ich mich in dieser Umgebung unwohl.

Es ist kein Zusammenleben mit meiner Familie mehr möglich.

Ich muss hier raus, so schnell wie möglich.

Zu mir:

Bin 20 Jahre alt, Schüler eines Gymnasiums, bosnischer Staatsangehöriger.
Meine Eltern verdienen nicht viel und würden mich auch nicht unterstützen (da sie "sonst Hartz4 machen" wollen.

Bitte helft mir in meiner aussichtslosen Situation.

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von Yusuf-Isa am 02.11.2009 18:46
Status: Frischling (5 Beiträge)
Userwertung:  1,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 140 weitere Beiträge zum Thema "Hause".


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>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Guten Abend Yusuf,

wie kann man Dir da helfen?

Dir bleibt nur, zu Hause auszuziehen und Dir eine eigene Wohnung zu suchen. Du solltest Schüler-BAföG beantragen und Dich an die Arge wenden.

Vielleicht könntest Du bei Deiner Freundin wohnen?

Wie ist eigentlich Dein Aufenthaltsstatus und der Deiner Familie in Deutschland?

Mal wieder ein schönes Beispiel für den weltgrößten Auslöser von Interessenskonflikten.... die Religion!

LG Nero

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von nero070 am 02.11.2009 20:31
Status: Unsterblich (2584 Beiträge)
Userwertung:  3,4  von 5 (von 91 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Ja, jetzt bin ich eben rausgeflogen. Bin nun mit meinen Sachen bei ein Kollegen.

Die Familie meiner Freundin erlaubt es aus religiösen Gründen leider nicht, obwohl wir in 2-3 Jahren sowieso heiraten werden.

Wir sind geduldete Asylbewerber wir haben ein Visum was wir nach 3 Monaten wieder erneuern müssen.

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von Yusuf-Isa am 02.11.2009 20:46
Status: Frischling (5 Beiträge)
Userwertung:  1,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Das ist hartes Brot, aber so geht es den Moslems in ihrer Familie auch, wenn einer von ihnen zum Christentum konvertieren will. Manchmal werden sie dafür auch abgeschlachtet, von Moslems.
Vielleicht sagst du es einmal sowohl deiner Familie als auch deinen neuen Glaubensbrüdern und -schwestern, daß man hier jedem Glauben nachgehen darf!

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"Das war -wie immer- meine unmaßgebliche persönliche Meinung!"


von Pachlus am 02.11.2009 21:02
Status: Unsterblich (1547 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 159 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Ja, aber wielange dauert das denn ca. wenn man ne eigene Wohnung haben will?
Ich kann auch nur ein paar Tage bei meinem Kollegen bleiben, danach müsste ich in unserer Moschee schlafen.

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von Yusuf-Isa am 03.11.2009 11:54
Status: Frischling (5 Beiträge)
Userwertung:  1,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Mal eine rein persönliche Frage:

quote:
Ich bin vor kurzem zum Islam konvertiert und bin ein stolzer Muslim aus Überzeugung.

Was bewegt einen jungen Menschen, diesen Schritt zu tun, wohl wissend, dass das gesamte Umfeld - tja - verhasst darauf reagieren wird? Wäre es nicht einfacher gewesen, zuerst den eigenen Weg zu gehen und sich dann als stolzen Muslim (???) zu präsentieren? Zumal bisher von dir nix kommt, um auf eigenen Füßen zu stehen außer der Frage, wer finanziert mir ne Wohnung und wie lange dauert das...

gruß azrael




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von azrael am 03.11.2009 14:53
Status: Tao (5420 Beiträge)
Userwertung:  2,2  von 5 (von 203 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
quote:
Was bewegt einen jungen Menschen, diesen Schritt zu tun, wohl wissend, dass das gesamte Umfeld - tja - verhasst darauf reagieren wird?

quote:
obwohl wir in 2-3 Jahren sowieso heiraten werden.

Liebe: eine vorrübergehende Geisteskrankheit, die entweder durch Heirat heilbar ist oder durch die Entfernung des Patienten von den Einflüssen, unter denen er sich die Krankheit zugezogen hat.
Ambrose Bierce, 24.06.1842 -
US-Schriftsteller



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"Das war -wie immer- meine unmaßgebliche persönliche Meinung!"


von Pachlus am 04.11.2009 12:34
Status: Unsterblich (1547 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 159 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Warum sollte ich meinen Glauben verleugnen?
Nur weil meine Familie so intolerant ist?
Gerade dann muss ich so sein und für meinen Willen kämpfen.

Ich mache ja nunmal Schule.
Ausserdem sollte der Staat Leuten wie mir helfen, immerhin produziere ich Nachkommen und ausserdem werde ich später Steuern bezahlen.
Ich hab mich immer gesetzestreu verhalten.

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von Yusuf-Isa am 04.11.2009 12:58
Status: Frischling (5 Beiträge)
Userwertung:  1,0  von 5 (von 1 User(n) bewertet)

>Zu Hause wegen meiner Religion diskriminiert.
Religion ist jedermanns eigene Sache, solange sie andere nicht in deren Freiheiten und Rechten einschränkt.


Zitat: ´´Bin 20 Jahre alt, Schüler eines Gymnasiums, bosnischer Staatsangehöriger.
Meine Eltern verdienen nicht viel und würden mich auch nicht unterstützen (da sie "sonst Hartz4 machen" wollen.´´

Bis zum Abschluss deiner ersten Ausbildung sind die Eltern verpflichtet, für deinen Unterhalt aufzukommen (wie man von heute auf morgen ´´hartz 4´´ machen will, hätte ich gerne mal gewusst). Das tun Eltern normalerweise, in dem sie ein Zimmer, Verpflegung, Kleidung usw. finanzieren, weil das Kind zu Hause wohnt. Alternativ kann das Kind auch alleine wohnen und die Eltern zahlen Miete und Unterhalt. Das werden dir deine Eltern aber scheinbar ungern anbieten. Am besten versuchst du dir Hilfe bei einer sozialen Einrichtung zu holen, das Problem ist ziemlich komplex und individuell.



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von HeHe am 04.11.2009 13:11
Status: Unsterblich (4526 Beiträge)
Userwertung:  2,7  von 5 (von 127 User(n) bewertet)


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