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Forum Mietrecht

Haustreppe

17.9.2009 921 Aufrufe Thema abonnieren
 Von 
martin57
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Haustreppe

Wir haben nun, nachdem für das 2Jahr im Mietverhältnis uns befinden, folgendes Problem. im vergangenen Winter hattten wir plötzlich Blitzeis. Gemäß Mietbedingungen ( wir haben das Haus gemietet) sind wir verpflichtet, zu streuen.
Zu diesem Zeitpunkt war ich in einer Reha. meine Frau hat mit handelsüblichen Streusalz die Hautreppe und den Hof abgestreut - Eis taute weg. Nachdem nun die Temp. anstiegen, sahen wir pro Stufe ca. 2-3 Stück größere braune Flecken, eebenfalls mit dem Hof, swe mit handelsüblichen Flastersteinen verlegt ist. Extrem groß waren hier in diesem Bereich die Flecke, wo der Schnee aufgeschüttet war und nun weggetaut war. Wir haben die Vermieterin benachrichtigt. Nchdem diese den Schaden besichtigte kam diese, bei Übergabe in das Mietverhältnis darauf hingewiesen zu haben das es sich
1. um eine Natursteintreppe es sich handelt
2. darauf hingewiesen hätte, kein Streusalz zu nehmen

Da wir eine Haftpflichtversicherung haben, wurde diese eingeschaltet und die Treppe besichtigt. Ergebnis: die Versicherung hat den Schaden abgewiesen, mit Hinweis, wir wären unserer Streupflicht nachgekommen. Ferner haben wir drei Kostenvoranschläge von Fachbetrieben eingeholt die sich zw. 400 bis 600€ Kosten bewegen (abschleifen der Treppenstufen). Es wurde von allen drei Firmen festgestellt das es sich um keine Natursteintreppe, sondern um eine Betonsteintreppe handelt!(schriftl. Bestätigung im KV)
Die Verieterin stellt sich nun noch immer "quer". Sie möchte, zumindest den Schaden der Treppenstufen beseitigt haben. Wir haben keinerlei Hinweis im Mietvertrag (Mietvertrag ) gefunden, wo sich der Hinweis befinden könne, bezüglich wie und mit welchem Mittel die Haustreppe angestreut werden muss.
Ferner behauptet diese immer noch stock und steif, es wäre eine Natursteintreppe.
Die Versicherung will uns, falls es zu einem Rechsstreit vor Gericht kommen solle, laut ihrem Schreiben vertreten.
Nach Anschreiben der Versicherung an den Geschädigten wird nun dieserseits sogar behauptet Sie hätte uns sogar mündlich am Tag des Einzuges mitgeteilt kein Streusalz zu verwenden! Wir können doch nicht bitte eine Zusammensetzung von Salz überprüfen und dann entscheiden on dieses dafür geeignet ist, diese Haustreppe zu streuen.

Wie ist hier die rechtl. Lage?
Ferner noch die Frage, wäre es sinnvoll, das uns die vermieterin nun Streugut stellt was wir sofort zahlen aber Sie dann auch einen schriftl. Zusatz unterschreiben sollte, das wir keinerlei Haftung übernehmen!

Grundsätzlich haben wir das Gefühl, das sich hier ein Hauseigentümer "warm sanieren" möchte! Das vorherige Mietverhältnis dauerte 18 Jahre und ohne solch`
Schwierigkeiten!

Martin

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Michael32
Status:
Junior
(5752 Beiträge, 253x hilfreich)

Meiner Meinung nach habt Ihr alles getan, die Versicherung ist ja auch dazu da, unberechtige Ansprüche abzuwehren. Wenn die Vermieterin im Recht wäre, kann sie klagen und die Versicherung würde, wenn die Klage Erfolg hat, die Kosten dann übernehmen.

Liegt doch nur noch im Ermessen der Vermieterin, was sie dann tut.

Die Idee mit dem Streusalz, dass die VM aussucht finde ich gut, sollte aber wirklich schriftlich so festgelegt werden.

Gruß
Michael


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#2
 Von 
guest-12307.10.2009 10:52:51
Status:
Lehrling
(1013 Beiträge, 28x hilfreich)

quote:
Grundsätzlich haben wir das Gefühl, das sich hier ein Hauseigentümer "warm sanieren" möchte

Das solltest Du unbedingt mal näher erläutern.



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#3
 Von 
guest-12318.09.2009 12:15:07
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 1x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#4
 Von 
guest-12318.09.2009 12:15:07
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 1x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#5
 Von 
Michael32
Status:
Junior
(5752 Beiträge, 253x hilfreich)

quote:
Das solltest Du unbedingt mal näher erläutern.

morti,

warum jetzt wieder eine solche Frage, die mit der Problematik gar nichts zu tun hat ?
Doch nur, weil hier ganz offensichtlich der Vermieter schlechte Karten hat versuchst Du Dir wieder mal was rauspicken um das Ganze in eine andere Richtung zu lenken.

Gruß
Michael

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#6
 Von 
martin57
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Bezüglich "warm sanieren" meine ich folgendes: Mieter hat keine Ahnung um was es sich für eine Art der Haustreppe handelt. Laut Fachbetrieben ist schon ein finz. großer Unterschied, ob ich eine Natursteintreppe oder Betonsteintreppe hier rep. lassen sollte oder sogar erneuen müsste. Somit nachdem Motto seitens des Vermieters: "schauen wir mal, die haben eh`keine Ahnung...!"

Martin

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#7
 Von 
guest-12307.10.2009 10:52:51
Status:
Lehrling
(1013 Beiträge, 28x hilfreich)

quote:
Ferner haben wir drei Kostenvoranschläge von Fachbetrieben eingeholt die sich zw. 400 bis 600€ Kosten bewegen (abschleifen der Treppenstufen )

Was da abgeschliffen wird, ist doch vollkommen egal.



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#8
 Von 
Michael32
Status:
Junior
(5752 Beiträge, 253x hilfreich)

quote:
Was da abgeschliffen wird, ist doch vollkommen egal.

Das stimmt, ist schliesslich dem Vermieter sein Problem und dessen Geld.

Gruß
Michael

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#9
 Von 
guest-12307.10.2009 10:52:51
Status:
Lehrling
(1013 Beiträge, 28x hilfreich)

Was bis jetzt nur eine Behauptung ist.



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#10
 Von 
guest-12318.09.2009 12:15:07
Status:
Frischling
(35 Beiträge, 1x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#11
 Von 
guest-12307.10.2009 10:52:51
Status:
Lehrling
(1013 Beiträge, 28x hilfreich)

quote:
Wenn es die Haftpflicht des ehrenwerten Mieters ablehnt den Schaden zu regulieren

Jetzt ist also irgendein Versicherungsschwengel noch unfehlbarer als der Papst ?



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#12
 Von 
Michael32
Status:
Junior
(5752 Beiträge, 253x hilfreich)

Habe ich doch schon geschrieben, dem vermieter steht es frei, den Mieter zu verklagen. Gewinnt er den Prozess, wird die Haftpflicht zahlen, wo ist also das Risiko für den Vermieter, wenn er doch sooooo sicher im Recht ist ??
Oder gibt es doch Zweifel ??

Gruß
michael




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