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mahnbescheid zurücknehmen, geht das?

18.3.2004 12736 Aufrufe Thema abonnieren Zum Thema: Mahnbescheid
 Von 
ennio morton
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
mahnbescheid zurücknehmen, geht das?

Hallo Leute,

jemand hat einen Mahnbescheid gegen mich erlassen. Ich habe dem aber ein Angebot zu machen, woraufhin er den Mahnscheid zurücknehmen soll, da mein Angebot für Ausgleich sorgt.

Frage: Kann der Gegner, bzw. kann man generell einen Mahnbescheid zurückziehen, fallen lassen, oder wie auch immer?

Oder ist derjenige, der den Mahnbescheid stellt dazu verdonnert, das Verfahren auch durchzuziehen?

Ich habe nämlich Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt, und er hat mir angeboten, ich solle den Widerspruch doch zurückziehen. Ich aber will ihm im Gegenzug vorschlagen, daß er den Mahnbescheid zurückzieht, weil ich dies und jenes leiste. Also nochmal die Frage, wenn die Gegenseite denn willig ist, könnte die theorethisch ihren Mahnbescheid zurückziehen? Beispielsweise weil man sich geeinigt hat?

Besten Dank im Voraus.
Ennio Morton.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben 35 weitere Fragen zum Thema
Mahnbescheid


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mareike123
Status:
Unparteiischer
(9602 Beiträge, 38x hilfreich)

Eigentlich müssen Sie gar nichts mehr machen.
Dem Mahnbescheid haben Sie widersprochen, damit kann nicht mehr allein aus dem Mahnbescheid ein Titel erwirkt werden.
Die Gegenseite müßte dann ihre Ansprüche schon gerichtlich durchsetzen.
Wenn die Gegenseite also nicht weiter vorgehen will, braucht sie eben nichts mehr zu machen.

Sie sollten den Widerspruch *nicht* zurücknehmen!

Dazu besteht kein Anlaß - und wenn die Gegenseite Sie täuschen will, könnte sie doch noch aus dem Mahnbescheid vollstrecken, wenn Sie den Widerspruch zurückgezogen haben.

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#2
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Legende
(19086 Beiträge, 289x hilfreich)

Da kann ich mich nur anschließen.

Weder Sie noch die Gegenseite muß etwas unternehmen. Wird nicht innerhalb von 6 Monaten nach Erlaß des MB's der VB beantragt (bzw. das "streitige Verfahren"), ist der MB hinfällig.

-----------------
"<small>falsa demonstratio non nocet
Gruß, Bob (Sozialarbeiter, Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#3
 Von 
BlackDevil
Status:
Schüler
(249 Beiträge, 2x hilfreich)

Sollte aber der Widerspruch z.b. noch nach 7 Monaten ab ZUSTELLUNG des Mahnbescheids (ZU-Datum wichtig nicht der Erlass) zurückgenommen werden, kann immer noch Vollstreckungsbescheid binnen 6 Monaten ab Rücknahme des Widerspruchs beantragt werden.

Der Antragsteller kann nun jederzeit das Mahnverfahren ohne Probleme bei Gericht zurücknehmen!

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#4
 Von 
BlackDevil
Status:
Schüler
(249 Beiträge, 2x hilfreich)

Sollte aber der Widerspruch z.b. noch nach 7 Monaten ab ZUSTELLUNG des Mahnbescheids (ZU-Datum wichtig nicht der Erlass) zurückgenommen werden, kann immer noch Vollstreckungsbescheid binnen 6 Monaten ab Rücknahme des Widerspruchs beantragt werden.

Der Antragsteller kann nun jederzeit das Mahnverfahren ohne Probleme bei Gericht zurücknehmen!

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#5
 Von 
BlackDevil
Status:
Schüler
(249 Beiträge, 2x hilfreich)

Sollte aber der Widerspruch z.b. noch nach 7 Monaten ab ZUSTELLUNG des Mahnbescheids (ZU-Datum wichtig nicht der Erlass) zurückgenommen werden, kann immer noch Vollstreckungsbescheid binnen 6 Monaten ab Rücknahme des Widerspruchs beantragt werden.

Der Antragsteller kann nun jederzeit das Mahnverfahren ohne Probleme bei Gericht zurücknehmen!

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#6
 Von 
BlackDevil
Status:
Schüler
(249 Beiträge, 2x hilfreich)

Sollte aber der Widerspruch z.b. noch nach 7 Monaten ab ZUSTELLUNG des Mahnbescheids (ZU-Datum wichtig nicht der Erlass) zurückgenommen werden, kann immer noch Vollstreckungsbescheid binnen 6 Monaten ab Rücknahme des Widerspruchs beantragt werden.

Der Antragsteller kann nun jederzeit das Mahnverfahren ohne Probleme bei Gericht zurücknehmen!

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