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falsche etin auf Lohnsteuerbescheinigung

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falsche etin auf Lohnsteuerbescheinigung

Hallo,

Arbeitnehmer X hat in 2011 2 sozialversicherungspflichtige Jobs gehabt und möchte nun seine Steuererklärung machen. Dabei ist ihm aufgefallen, dass einer der Arbeitgeber auf der Lohnsteuerbescheinigung eine falsche etin aufgeführt hat.

1. Wie kann das passieren? Ich dachte, die wird automatisch aus einem bestimmten algorythmus erstellt. Kann soetwas aus Versehen falsch sein? Oder nur absichtlich? Wenn absichtlich, was könnte der Arbeitgeber damit bezwecken, die Daten falsch ans Finanzamt zu übermitteln?

2. Was hat das für auswirkungen auf den Arbeitnehmer? Soll er in der steuererklärung die richtige etin angeben? Kann man die für jede Lohnsteuerbescheinigung separat angeben? wenn nicht, dann kann er ja eh nur eine (die richtige) angeben, da die 2. Lohnsteuerbescheinigung vom 2. AG ja richtig ist.

3. Wie kann X sicherstellen, dass das finanzamt mit den richtigen Daten arbeitet?

Danke,
Schalkefan

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von Schalkefan am 19.11.2012 16:37
Status: Legende (477 Beiträge)
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Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 29 weitere Beiträge zum Thema "Falsche".


>falsche etin auf Lohnsteuerbescheinigung
Hallo,

in der Hilfe zur Steuererklärung wird der Punkt "unterschiedliche eTin" ausdrücklich angesprochen, also kann es das durchaus geben (ich weiß aber auch nicht wie und warum - hat sich vielleicht dein Name geändert?).

Zitat: "Sollte bei einer weiteren elektronischen Lohnsteuerbescheinigung eine von der ersten Lohnsteuerbescheinigung abweichende eTIN vom Arbeitgeber bescheinigt worden sein, tragen Sie diese bitte in das zweite Eintragungsfeld ein."
Anmerkung: Es gibt in der Anlage N zwei Felder für die eTin (bei Elster sogar noch mehr).

zu 1: In wie fern unterscheiden sich denn die Nummern? Ein Tippfehler, oder ganz anders?
Mir fällt aber auch nichts ein, wo es dem Arbeitgeber etwas bringen könnte.

zu 2: Für dich hat das keine Auswirkungen, erkläre beide Lohnsteuerbescheinigungen und du bist raus aus der Sache.

zu 3: Ich würde beide Lohnsteuerbescheinigungen als Kopie beilegen. Wenn es der Sachbearbeiter dann immer noch nicht schnallt, ist es bestimmt nicht dein Problem. Eine ggf. zu hohe Erstattung solltest du aber lieber nicht ausgeben, irgendwann kommt sicher die Korrektur.

MfG Stefan



von reckoner am 19.11.2012 22:33
Status: Unsterblich (4958 Beiträge)
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