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betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut

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betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut

Hallo zusammen,
Am Samstagabend habe ich das Auto meines Vater vor eine Wand gesetzt.
Dabei wurden 2 von 3 mitfahrern und ich leicht verletzt. Ich bin mit B17 Führerschein aber ohne begleitperson gefahren und ein Alkoholtest hat 1,06 Promille ergeben. Was für eine Strafe erwartet mich in etwa?


von bernie2849 am 16.12.2012 20:29
Status: Frischling (2 Beiträge)
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>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Zahlreiche Sozialstunden und eine lange Führerscheinsperre (so ein bis zwei Jahre).

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"


von muemmel am 17.12.2012 16:50
Status: Tao (12697 Beiträge)
Userwertung:  4,4  von 5 (von 253 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Und eine Tracht Prügel vom Vater, der sich jetzt mit der Kasko rumprügeln darf.

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von Rechtsanwalt Fachanwalt für Strafrecht Marc N. Wandt am 17.12.2012 20:35
Status: Unsterblich (1454 Beiträge)
Userwertung:  3,1  von 5 (von 11 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Hallo,

hoffentlich lässt Daddy ihn auch die Kosten übernehmen die ihm dadurch entstehen...

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von lesen-denken-handeln am 17.12.2012 22:01
Status: Unsterblich (2929 Beiträge)
Userwertung:  3,3  von 5 (von 51 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Und bald kommen die im Moment noch leicht verletzten (nach anwaltlicher Beratung könnte sich das ändern) Beifahrer auf die Idee, Schmerzensgeld zu wollen.

Dafür steht dann die Haftplicht gerade und nimmt bis zu 5.000 € bei unserem Bruchpiloten Regress.

Das wird ein Fest!


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von Lari-Fari am 18.12.2012 00:01
Status: Philosoph (564 Beiträge)
Userwertung:  2,2  von 5 (von 18 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Und um das ganze mal zusammen zu fassen:

1.
Die genannten Sozialstunden, evtl. zusätzlich die Auflage, an einem Verkehrserziehungskurs teilzunehmen (ein ganz kerniger Richter könnte, abhängig von den Verletzungen, auch an Freizeitarrest denken, ist aber eher unwahrscheinlich)

2.
Eine isolierte Sperrfrist von 12 Monaten + x (FS ist also erstmal nicht)

3.
Evtl. vor Erteilung eine MPU-Auflage der Behörde

4.
Regress der Haftpflicht (Heilbehandlungskosten und Schmerzensgeld)

5.
Ärger mit Papa wegen des kaputten Autos

Ergo: Reichlich Ärger auf einmal.

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von Rechtsanwalt Fachanwalt für Strafrecht Marc N. Wandt am 18.12.2012 01:12
Status: Unsterblich (1454 Beiträge)
Userwertung:  3,1  von 5 (von 11 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Rundum also gute Voraussetzungen, um in die Volljährigkeit zu starten..

quote:
von muemmel am 17.12.2012 16:50
Zahlreiche Sozialstunden

Interessehalber: In welchem Rahmen bewegt sich 'zahlreich'?

quote:
von Rechtsanwalt Fachanwalt für Strafrecht Marc N. Wandt am 18.12.2012 01:12
Evtl. vor Erteilung eine MPU-Auflage der Behörde

Wieso eiglt nur 'evtl'?
Betrunken, ohne FS das Auto gegen die Wand gesetzt und damit die Insassen verletzt... so richtig viel schlimmer geht's ja eiglt gar nicht, sodass es mich wundern würde, wenn es keine MPU gäbe (dann müsste ich mir die Frage stellen, was man denn anstellen muss, um überhaupt eine MPU-Auflage zu erhalten).
Daher verstehe ich das 'evtl.' nicht.

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"Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem."

-- Editiert Katanaka am 18.12.2012 07:53


von Katanaka am 18.12.2012 07:52
Status: Philosoph (509 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 6 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
quote:
Eine isolierte Sperrfrist von 12 Monaten + x (FS ist also erstmal nicht)
Wieso isolierte Sperrfrist? Die Fahrerlaubnis BF17 war doch bereits erteilt worden.

quote:
Wieso eiglt nur 'evtl'?
Weil man das nicht konkret vorhersehen kann. Sollte sich auch die BAK im Bereich von ca. 1‰ bewegen ist imho nicht mit einer MPU zu rechnen. Sehr wohl aber wird es vor Neuerteilung Probezeitmaßnahmen in Form von Verlängerung der Probezeit und Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar für alkoholauffällige Fahranfänger geben.

quote:
Betrunken, ohne FS das Auto gegen die Wand gesetzt und damit die Insassen verletzt...
Na, man kann es mit den Stammtischparolen auch übertreiben. Eine Fahrerlaubnis llag vor, die Insassen wurden laut TE "nur" leicht verletzt und die Alkoholisierung war ja nun auch nicht megahoch. Also mal schön an die Fakten halten.

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"Nachfragen bitte im Forum stellen. Entsprechende PNs werde ich ab sofort nicht mehr beantworten."


von Freudenfeuer am 18.12.2012 09:24
Status: Tao (6101 Beiträge)
Userwertung:  4,0  von 5 (von 221 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
Danke für Deine Reaktion. Doch dem 'Stammtischparolen' muss ich mal ganz entschieden widersprechen.

- Ich habe die Insassen als verletzt bezeichnet - sie waren verletzt, wennauch nur leicht, so waren sie verletzt.

- Eine entsprechende Fahrerlaubnis, um das Fahrzeug alleine zu führen (!), lag nicht vor.

- 'Betrunken' ist ein Synonym von 'Alkoholsiert', siehe Duden

Ich habe nicht geschrieben "Hackedicht und völlig unzurechnungsfähig, ohne FS das Auto in den Fluss gesetzt und die Insassen dabei tödlich verletzt", sondern die Fakten in meinen Wortern wiedergegeben. Fakten, wie der TE sie selbst genannt hatte (Verletzung der Insassen, keine angemessenen FS, alkoholisiert). Der TE muss nicht betüddelt werden, indem ich die Formulierung nach allen Möglichkeiten entschärfe, damit es freundlicher klingt.

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"Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem."

-- Editiert Katanaka am 18.12.2012 12:59


von Katanaka am 18.12.2012 12:44
Status: Philosoph (509 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 6 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
quote:
Danke für Deine Reaktion.
dito

quote:
Ich habe die Insassen als verletzt bezeichnet - sie waren verletzt, wennauch nur leicht, so waren sie verletzt.
Umgekehrt habe ich ja auch nicht behauptet, dass die Mitfahrer nicht verletzt worden seien. Ein fahrlässig verursachter Unfall mit (geringem) Personenschaden rechtfertigt aber keine MPU. Je nach Schwere, oder eben auch Geringfügigkeit der Verletzungen könnte das Verrfahren in diesem Punkt evtl. sogar eingestellt werden.

quote:
'Betrunken' ist ein Synonym von 'Alkoholsiert', siehe Duden
Was nichts an der Tatsache ändert, dass eine MPU mit Alkoholfragestellung bei knapp 1,1‰ für die Fahrerlaubnisbehörde nicht zu rechtfertigen ist.

quote:
Fakten, wie der TE sie selbst genannt hatte (Verletzung der Insassen, keine angemessenen FS, alkoholisiert).
Ich weiss nicht, was Du als angemessenen FS siehst. Der TE hatte eine Fahrerlaubnis der Klasse B und fuhr ein Fahrzeug dieser Klasse. Somit liegt also kein Fahren ohne Fahrerlaubnis (Straftat) vor. Die Fahrerlaubnis der Klasse B beinhaltete die Auflage, dass ein eingetrager Beifahrer mit im Auto sitzt. Gegen diese Auflage hat der TE verstoßen, was aber lediglich eine Owi darstellt.

Daher wüsste ich nicht wie die FEB, sofern sich durch die BAK keine deutlich höhere Alkoholkonzentration ergeben sollte, eine MPU rechtfertigen, und welche Fragestellung sie mit einer MPU verbinden sollte.

Wenn Du Dich durch meine Formulierung angegriffen gefühlt haben solltest tut es mir leid. Das war nicht meine Absicht. Dennoch stehe ich zu meiner Formulierung.

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"Nachfragen bitte im Forum stellen. Entsprechende PNs werde ich ab sofort nicht mehr beantworten."


von Freudenfeuer am 18.12.2012 14:32
Status: Tao (6101 Beiträge)
Userwertung:  4,0  von 5 (von 221 User(n) bewertet)

>betrunken und ohne Führerschein Unfall gebaut
quote:
Dennoch stehe ich zu meiner Formulierung.

Ich auch zu meiner, an der nichts Verwerfliches ist. Deshalb verneine ich auch die Bezeichnung als 'Stammtischparole'. Ich bemühe mich sehr um Neutralität, aber irgendwo hat es Grenzen, weil ich nicht jeden Satz 5 Mal durchlesen werde, um jedes kleine Detail reinzupacken. Zudem für jeden hier der Sachverhalt im sehr prägnanten Einangspost eindeutig zu lesen ist. Man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen.

Korrekt ist: Der Sachverhalt mit dem Führerschein ist von mir nicht juristisch richtig wiedergegeben. Aber den Anspruch erhebe ich gar nicht, weil ich absoluter Laie bin.
FS hin oder her, das war für meine Frage zudem eher nebensächlich, s.u.

Aber so wie sich Dein Text nun für mich liest, beziehst Du Dich vielmehr auf meine Frage bzgl. der MPU als meine verwendete Formulierung.

Denn die Aussagen
quote:
Ein fahrlässig verursachter Unfall mit (geringem) Personenschaden rechtfertigt aber keine MPU. Je nach Schwere, oder eben auch Geringfügigkeit der Verletzungen könnte das Verrfahren in diesem Punkt evtl. sogar eingestellt werden. (...) Was nichts an der Tatsache ändert, dass eine MPU mit Alkoholfragestellung bei knapp 1,1‰ für die Fahrerlaubnisbehörde nicht zu rechtfertigen ist.

beziehen sich wohl eher auf die MPU-Frage.

Diese war übrigens nicht rhetorisch gemeint oder als subtile Unterstellung. Diese Frage habe ich gestellt, eben weil ich nicht weiß, ab wann eine MPU angeordnet wird. Einen Unfall zu bauen (FS hin oder her), bei dem Insassen verletzt werden und dabei unter 1 Promille zu stehen, finde ich nämlich nicht ohne. Ein Unfall alleine rechtfertigt keine MPU, das erschließt sich mir durchaus, aber ein Unfall, der in Verbindung mit Alkohol auftrat, ist m.E. wieder eine andere Baustelle.

Und darauf zielte meine Frage ab: Was müsste in dieser Situation denn zusätzlich gewährleistet sein, dass sich zweifelsfrei sagen lässt "Eine MPU wird hier bestimmt angeordnet werden." Höherer Alkoholgehalt? Oder wie wahrscheinlich ist es, dass hier eine MPU angeordnet wird? Ich weiß es eben nicht, darum frage ich.

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"Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem."

-- Editiert Katanaka am 18.12.2012 15:47


von Katanaka am 18.12.2012 15:32
Status: Philosoph (509 Beiträge)
Userwertung:  2,3  von 5 (von 6 User(n) bewertet)


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