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Verdächtiger im Fall SchülerVZ wollte 80.000 Euro erpressen

AFP VOM 20.10.2009 | Nachrichten - Allgemein | 2328 Aufrufe
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SchülerVZ, Erpressung, Datenschutz

20-Jähriger räumt Vorwürfe ein

Der nach dem Daten-Diebstahl beim Online-Forum SchülerVZ festgenommene Tatverdächtige wollte insgesamt 80.000 Euro erpressen. Zunächst habe er 20.000 Euro gefordert und damit gedroht, die Daten ansonsten nach Osteuropa zu bringen, sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft. Der 20-Jährige räumte demnach die Vorwürfe ein. Er sitzt nun wegen versuchter Erpressung in Untersuchungshaft.

Der junge Mann aus Erlangen wurde bereits Sonntagnacht in den Berliner Büroräumen der VZ-Netzwerke festgenommen, zu denen auch SchülerVZ gehört. Am Montagabend wurde gegen ihn Haftbefehl wegen versuchter Erpressung erlassen. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft ist der 20-Jährige auch strafrechtlich vorbelastet. Genauere Angaben wollte er dazu aber nicht machen.

Bei SchülerVZ waren persönliche Daten von womöglich bis zu einer Million junger Menschen illegal kopiert und weitergeben worden. Dabei handelte es sich um Angaben wie Name, Schule, Geschlecht, Alter und Profilfoto. Nicht betroffen waren laut dem Unternehmen Post- oder E-Mail-Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern oder Fotoalben.

20. Oktober 2009 - 16.22 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009




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