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Mann vergisst Kind im Auto - Staatsanwalt fordert acht Monate Haft

AFP VOM 9.12.2008 | Nachrichten - Nachrichten | 1376 Aufrufe
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Auto, Vater, Sohn

Einem 38-jährigen Franzosen droht eine achtmonatige Bewährungsstrafe, weil er seinen kleinen Sohn in der prallen Sonne im Auto vergessen hatte und das Kind starb. Unachtsamkeit und Unvorsichtigkeit seien "eindeutige Fehler", sagte der Staatsanwalt von Vienne, Franck Rastoul, am Dienstag vor Gericht. Die Richter sollten deshalb anerkennen, dass das Verhalten des Mannes strafbar sei. Der Apotheker aus den französischen Alpen muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten, nachdem er seinen zweieinhalbjährigen Sohn im Juli im Auto vergessen hatte.

Der Mann war nach eigenen Angaben Zeuge eines Verkehrsunfalls geworden und hatte das Kennzeichen des Fahrers aufgeschrieben, der nach dem Unfall floh; dann ging er zur Arbeit und vergaß darüber sein Kind. Ein Fußgänger wurde Stunden später auf den Jungen aufmerksam, der leblos in dem geparkten Wagen in der Innenstadt lag. Der Notarzt konnte das Kind nicht wiederbeleben, es starb kurz darauf.

9. Dezember 2008 - 17.20 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2008




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