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John Terry von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen

AFP VOM 13.7.2012 | Nachrichten - Allgemein | 888 Aufrufe
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John Terry, Rassismus

Englischer Fußballer bestritt Beschimpfung

Der englische Fußball-Star John Terry ist vor Gericht von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen worden. Der Kapitän von Champions-League-Sieger FC Chelsea habe seinen Gegenspieler Anton Ferdinand nicht rassistisch beleidigt, entschied ein Gericht in London zum Abschluss eines fünftägigen Prozesses. Nach seinem Freispruch verließ der 31-Jährige kommentarlos das Gericht.

Terry wurde vorgeworfen, im vergangenen Oktober während eines Matchs gegen die Queens Park Rangers seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Ferdinand mit rassistischen Ausdrücken wüst beschimpft zu haben. Er selbst stritt die Tat ab und sagte, er habe lediglich beleidigende Bemerkungen seines Gegners in sarkastischem Tonfall wiederholt. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen des Vorfalls Ermittlungen eingeleitet, Terry verlor seinen Posten als Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Im Falle einer Verurteilung hätte dem Fußballer zudem eine Geldstrafe von 2500 Pfund (mehr als 3000 Euro) gedroht.

Es sei um einen schweren Vorwurf gegangen, erklärte Staatsanwältin Alison Saunders nach dem Urteil. "Wir waren der Auffassung, dass es sich um mehr als ein typisches Geplänkel auf dem Fußballplatz handelte und sich deshalb das Gericht mit dem Vorwurf befassen sollte", fügte sie hinzu. Der Richter sei nach Anhörung aller Zeugen aber zu dem Schluss gekommen, dass Terry kein rassistisches Delikt begangen habe, "und wir respektieren seine Entscheidung".

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012



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