>anzeige wegen rufmord?
Man erinnere sich nur an die einstweilige Verfügung von Kanzler Schröder gegen die Behauptung einer Zeitung, er würde sich die Haare färben....
Da hätten wir doch was, was dem allgemeinen Begriff Rufmord angeht:
http://de.wikipedia.org/wiki/VerleumdungSollte der Ex Geld in die Hand nehmen und gegen die EV Widerspruch einlegen, besteht sicherlich - wie hier schon von mehreren geschildert wurde - ein im Extremfall sehr hohes Prozessrisiko.
Ein außergerichtlicher eindringlicher Brief eines Anwalts kann aber auch Eindruck machen.
Unternehmen lügen auch Tag für Tag. Und die passenden Berufsfelder dafür heißen Chef , Justiziar oder noch professioneller : Public-Relations-Berater.
Wer wackeliges Recht einklagen will, muss halt Risiko eingehen oder es bleiben lassen.
Und was den Unterlassungsanspruch angeht , leitet der sich u.a. auch aus dem Persönlichkeitsrecht ab. Würde sicherlich auch Schmerzensgeldforderungen begründen.
Es kann doch nicht einfach jemand ehrverletzende Äußerungen machen, die er nicht belegen kann.
Ein extrem eifersüchtiger Ex der monatelang noch hinterwinselt und hinterhersteigt ist zu allem fähig, vor allem zu Erfindungen, um seine Verflossene doch noch wiederzubekommen.
Ist doch naheliegend dass man/frau sich von einem solchen Verlierer trennt.
Nun ist es aufgrund der Schilderungen von hier aus unmöglich einzuschätzen, wieviele Mitwisser es nun tatsächlich gibt, weil u.a. die Dementi nicht überzeugend genug waren, oder die wenigen vertraulichen Eingeweihten genauso zuverlässig wie der Ex sind.
Die mutmaßlichen Freier sind wohl eher nicht das Problem. Die pflegen idR Anonymität.
Aber es ist ja alles möglich.
Es ist nun gut zu überlegen, was erreicht werden soll. Der Clan des Ex ist irrelevant, solche Leute glauben nur an ihr Weltbild.
Da er den Seinigen sowieso alles erzählt ist eine Unterlassungsverpflichtung praktisch wertlos, und würde Zweifler ohnehin eher darin bestärken, dass an der Sache was dran sein könnte. So ist das nun mal mit dem Volk.
Das wäre also kontraproduktiv.
Eine EV würde eher Öl ins Feuer giessen, aber will gut überlegt und vor allem gut beraten sein.
Das kann nur ein Anwalt vor Ort besser einschätzen und ggfs. behandeln. Das wird aber schön viel Geld kosten.
Jeder PR-Coup kann auch voll nach hinten losgehen.
So wie es sich liest ist der Ex ohnehin wenig glaubwürdig, weil - wenn es so gewesen wäre - warum hat sie und nicht er Schluss gemacht ?
Wenn der Weg gewählt wird, offen mit der Verngangenheit umzugehen, steht der Ex sogar noch schlechter da, insb.wenn die Zeiträume noch zusammmenpassen .
Es gibt Berufsbilder die in der allgemeinen Bevölkerung deutlich schlechter angesehen sind als Prosituierte.
› Diesen User ignorieren
› Diesen User bewerten
› Beitrag melden