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Zweieinhalb Jahre Haft für Diebstahl von Munch-Werken

AFP VOM 29.6.2009 | Nachrichten - International | 790 Aufrufe
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Munch, Diebstahl

41-Jähriger soll Fluchtauto für Kunstraub besorgt haben

Fast fünf Jahre nach dem spektakulären Raub von zwei Meisterwerken Edvard Munchs aus einem Museum in Oslo ist einer der Beteiligten erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Oslo verurteilte den 41-Jährigen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis, berichtet die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Damit blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf eine achtjährige Haftstrafe plädiert hatte.

Der Mann hatte gestanden, ein Auto für die beiden Diebe besorgt zu haben. Er habe aber nicht gewusst, wofür sie es benutzen wollten. Der 41-Jährige war bereits zweimal verurteilt worden, hatte die Urteile aber stets angefochten.

Die beiden Gemälde "Der Schrei" und "Madonna" im Wert von rund 75 Millionen Euro waren im August 2004 am helllichten Tag von zwei vermummten und bewaffneten Männern aus dem Edvard-Munch-Museum in Oslo gestohlen worden. Zwei Jahre später tauchten sie unter bislang ungeklärten Umständen beschädigt wieder auf, seit 2008 sind sie wieder in dem Museum zu sehen. Die beiden Kunsträuber und ihr Fahrer wurden gefasst und zu mehrjährigen Haft- und Geldstrafen verurteilt. Einer der Diebe starb im November 2006 an einer Überdosis Heroin.

29. Juni 2009 - 16.22 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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