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Zwei russische Professoren wegen Spionage für China verurteilt

AFP VOM 20.6.2012 | Nachrichten - Allgemein | 634 Aufrufe
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Russland, Spionage, China, Profesoren

Gericht: Männer verrieten Informationen über neue Rakete

In Russland sind am Mittwoch zwei Universitätsprofessoren wegen Hochverrats und Spionage zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die beiden Männer hätten Informationen über die neue russische Interkontinentalrakete Bulawa an chinesische Geheimdienste weitergegeben, erklärte ein Vertreter des Gerichts. Demnach müssen Jewgeni Afanasjew wegen Hochverrats für zwölfeinhalb Jahre und sein Kollege Swjatoslaw Bobischew wegen Beihilfe zum Hochverrat für zwölf Jahre ins Gefängnis.

Die beiden Professoren einer technischen Universität von St. Petersburg waren im März 2010 festgenommen worden. Russland hatte im Oktober 2010 erfolgreich die Bulawa-Rakete getestet, nachdem es davor mehrere Fehlschläge gegeben hatte. Die Raketen können mit zehn einzeln lenkbaren atomaren Sprengköpfen bestückt werden. Ihre maximale Reichweite liegt bei 8000 Kilometern.

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012



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