Zeitung: Beckstein will eigenes Sicherheitskonzept vorlegen
AFP VOM 14.1.2008 | Nachrichten - Gesetzgebung | 8458 Aufrufe Mehr zum Thema:Strafrecht, Jugendstrafrecht
Mehr Videoüberwachung und Sicherheitspersonal für U-Bahn
Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) will einem Zeitungsbericht zufolge ein eigenes Konzept zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit vorlegen. Ziel sei, die polizeiliche Arbeit bei der Prävention zu verbessern, berichtet die "Passauer Neuen Presse" (Montagsausgabe). Unter anderem seien ein Ausbau der Videoüberwachung sowie ein verstärkter Einsatz von uniformiertem Sicherheitspersonal in U- und S-Bahnen vorgesehen. Gleichzeitig wolle Beckstein die Jugendsozialarbeit verstärken. Vor allem in Brennpunktschulen solle zusätzliches Personal eingesetzt werden. Denkbar sei der Einsatz von bis zu 350 zusätzlichen Jugendsozialarbeitern.
Das Konzept sieht dem Blatt zufolge zudem vor, den Informationsaustausch zwischen Polizei und Jugendämtern zu verbessern. Entsprechende Projekte gebe es bereits in München und Nürnberg. Dies solle künftig aber flächendeckend geschehen. Verbessert werden solle auch der Informationsaustausch zwischen Schulen und Jugendämtern. Ziel sei es, dass Jugendämter bei Problemfällen stärker an die jeweiligen Eltern herangehen könnten. Bei Fehlentwicklungen müsse erwogen werden, auch ins Recht der elterlichen Sorge einzugreifen, etwa wenn Eltern ihre Kinder vernachlässigten oder gar zur Kriminalität erzögen.
13. Januar 2008 - 17.06 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2008
Seiten in diesem Artikel: Seite 1: Niedersachsen gegen Ausweitung des Strafrechts auf KinderSeite 2: Hessen mit höchster Zunahme von Jugendgewalt bundesweitSeite 3: Koch will härteres Strafrecht auch bei Kindern anwendenSeite 4: Zeitung: Beckstein will eigenes Sicherheitskonzept vorlegenSeite 5: Vorsitzender von Bundestags-Innenausschuss attackiert MerkelSeite 6: Koch stößt mit Jugendstrafen-Forderung auf breite AblehungSeite 7: Koalition signalisiert Wille zur weiteren ZusammenarbeitSeite 8: Beck fordert Mäßigung in der Debatte über Jugendkriminalität


