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Finanzskandal: West LB drohen Klagen in Millionenhöhe - 2/2
AFP vom 14.4.2007   2996 Aufrufe    Leserwertung: 0,0 (0 User)
Rubrik: Nachrichten - Allgemein

Zeitung: Aktienaffäre bei WestLB beschäftigt Aufsichtsrat

Wegen der von eigenen Börsenhändlern verursachten Millionenverluste zu Lasten der WestLB hat der Aufsichtsrat laut einem Zeitungsbericht eine Sondersitzung anberaumt. Das Kontrollgremium werde sich wegen der Affäre um manipulierte Aktienkurse bereits am 25. April treffen und damit zwei Wochen vor der nächsten turnusmäßigen Sitzung, berichtete die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld des Geldinstituts. Grund sei der seit Bekanntwerden der Affäre zunehmende Druck auf die Bank. Einer der von der WestLB entlassenen Aktienhändler will sich nach Information der Zeitung zudem gegen seinen fristlosen Rausschmiss wehren.




Börsenhändler der WestLB sollen nach Presseberichten jahrelang die Schlusskurse von Aktien manipuliert haben, um so auf dem Papier hohe Gewinne zugunsten der Bank zu erzielen und damit ihre Bonuszahlungen zu sichern. Das Zentralinstitut der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg stellte wegen der Vorgänge selber Anzeige gegen Mitarbeiter. Berichte über Verluste von bis zu 100 Millionen Euro bestätigte die Düsseldorfer Bank aber nicht.

16. April 2007 - 18.25 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2007

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