>Zahnarzt Fehldiagnose mit Folgen
Naja...mal anders herum Formuliert:
Wenn der Zahnarzt bei der Vorsorge seinen Pflichten nachgekommen wäre und sich nicht nur 6 Minuten Zeit für eine schnelle und oberflächliche Untersuchung bzw. Zahnreinigung nehmen würde, wäre das Problem vielleicht früher erkannt worden (Kältetest, im Zweifelsfall Röntgenaufnahme). In diesem Fall wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch garnicht nötig gewesen eine Wurzelbehandlung machen zu müssen bzw. man hätte wenigstens das Problem definitiv einkreisen können. Der Karies wäre zudem in diesem relativ frühen Stadium noch garnicht bis zur Wurzel vorgedrungen.
Defakto heißt das: Besser für mich und weniger Aufwendungen für die Krankenkasse!
Abgesehen davon haftet nicht die Krankenkasse für Ärztepfusch, sondern der Arzt bzw. die Praxis.
Soviel zum "Kommentar" das die Kassenbeiträge immer weiter steigen wegen "Laien" wie mir. Außerdem finde ich derartik feindlich Wirkende und sarkatische Rückmeldungen alles andere als Angebracht und Hilfreich!
Ich denke wenn ein Arzt auf Kosten seiner Patienten so ungründlich arbeitet und die Gesundheit seiner Patienten "fahrlässig" riskiert - nur um vielleicht 5 Minuten seiner "Wertvollen" Zeit zu sparen, dann muss so ein Arzt auch mit Konsequenzen rechnen. Das es auch besser und gründlicher geht hat der letzte Zahnarzt bei dem ich war ja bewiesen! Sonst würde ich vermutlich immernoch auf meinem Karieszahn sitzen bleiben bis zur nächsten Vorsorge!
Darüber hinaus sehen die meisten bei Ärztepfusch sowieso immer weg und sagen sich passiert halt mal. Ich denke es ist daher durchaus legitim und gerechtfertigt bei einem offensichtlichen Fehler, welcher einfach nur durch "Faulheit" oder "Zeitersparnis" an einer gründlichen Untersuchung liegt, entsprechend zu reagieren und sich nicht alles gefallen zu lassen.
Gruß
Gabriel
von d-angel am 18.06.2007 17:28
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