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Wohnortsumeldung verpennt

8.1.2015 Thema abonnieren
 Von 
Frey90
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)
Wohnortsumeldung verpennt

Guten Tag,
ich habe derzeit ein kleines Problem mit den Rundfunkgebühren.

Ich habe mich leider erst Anfang November meinen Wohnort umgemeldet obwohl ich bereits seit August wieder bei meinen Eltern wohne(ich hatte in diesem Zeitraum aber keinen gültigen Mietvertrag irgendwo anders). Dazu habe ich bis zum 31.8.14 Bafög bezogen.
Nach meiner Ummeldung habe ich erst am 7.12 einen Brief erhalten das ich Beitrag zahlen soll für den Zeitraum 9.2014 - 11.2014. Daraufhin habe ich denen geschrieben das ich in diesem Zeitraum bei meinen Eltern gewohnt habe die Beitrag zahlen, woraufhin ich nur eine Antwort bekommen habe das ich nun auch noch für den Dezember Rundfunkgebühren (123recht.net Tipp: Rundfunkbeitrag (GEZ) Widerspruch ) zahlen soll und das das Beitragskonto zwar geschlossen wurde dies aber nicht Rückwirkend greifen kann.

Somit soll ich nun also für 4 Monate Rundfunkgebühren zahlen obwohl ich in diesem Zeitraum bei meinen Eltern gewohnt habe die Beitragszahler sind.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies Rechtens sein kann weswegen ich mich an euch wende.


Mit freundlichen Grüßen


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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(49812 Beiträge, 23388x hilfreich)

Die Frist für die Erstattung zu beantragen endete am 31. Dezember 2014.





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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#2
 Von 
Frey90
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich habe mich innerhalb Dezember noch bei denen gemeldet, wo mir nur gesagt wurde ich müsste dies zahlen und man könne dies nicht Rückgängig machen.

Ich wurde also nicht mal darauf hingewiesen das ich irgendwie eine Erstattung kriegen konnte sondern einfach nur das ich zahlen muss. Ist sowas dann nicht schon fast vorsätzlich?

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#3
 Von 
Flo Ryan
Status:
Junior-Partner
(5922 Beiträge, 3893x hilfreich)

quote:

Die Frist für die Erstattung zu beantragen endete am 31. Dezember 2014.
Was aber egal ist, weil die Frist für den Fall hier nie relevant war. Hier hat nur jemand verpennt sich nach einem Zusammenzug abzumelden und da gibt es keine Erstattung. Die Frist war nur für die Fäle relevant, in denen fälschlicherweise vermutet wurde, dass jemand Beitragsschuldner ist, weil er das nach den bis 31.12.2012 geltenden Regeln auch war. Also zum Beispiel das volljährige, verdienende Kind, das schon vor dem 1.1.2013 bei den Eltern wohnte und nach den alten Regeln auch Beitragsschuldner war.

Das ist hier aber nicht der Fall.

Abgesehen davon hat sich der TE bisher offenbar nicht richtig abgemeldet, sondern nur umgemeldet und darf daher weiter zahlen.

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"Ach Horst...."

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