Süßgebäck und Hexen - eine saure Mischung

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Wie aus einer bösen Tat etwas Gutes erwächst

Es war einmal im Land der uneingeschränkten Unmöglichkeiten. Die beiden Mädchen Taylor und Lindsey, 17 und 18 Jahre alt, hatten keine kranke Großmutter und wollten daher den Nachbarn eine Freude machen. So entschieden sich die beiden, Kekse zu backen und in der Nachbarschaft zu verteilen. Doch um ihren Edelmut nicht zur Schau zu stellen, verzichteten sie auf den Ruhm und stellten abends die Kekse vor die Türen ihrer Mitmenschen.

Die böse Hexe Renea allerdings, sie fürchtete sich vor den Geräuschen vor ihrem Haus. Schnell schickte sie nach den Ordnungshütern, die allerdings keine Einbrecher oder Zerstörungen vorfanden, sondern einen Teller voll Kekse. Am nächsten Tag erholte sich Renea noch immer nicht von ihrem Schock und vermutete einen Herzinfarkt. Im Krankenhaus befand man sie allerdings für kerngesund.

Taylor und Lindsey waren traurig als sie vom Schicksal der Hexe hörten. Sie entschlossen sich, ihr einen Brief zu schreiben, ich dem sie ihr Bedauern ausdrückten und ihre gütigen Motive erklärten. Man hatte der Frau doch nur zeigen wollen, wie sehr man sich um sie kümmere. Auch die Eltern der beiden Mädchen zeigten sich gnädig und boten an, das Krankenhaus zu bezahlen, wenn Renea ihre Zauberkräfte nicht einsetze. Doch die böse Hexe tat eben dieses und zerrte die Mädchen vor Gericht und forderte 3.000 Dollar für das Krankenhaus, Schmerzensgeld, ein Beleuchtungssystem für die Veranda und Verdienstausfall, da sie durch den Schock tagelang nicht hexen konnte. Doch ihr Zauber war nicht stark genug und der Richter sprach ihr nur 900 Dollar Arztkosten zu.

Nun waren die beiden Mädchen sehr traurig, hatten sie doch nur Gutes im Sinn gehabt. Sie entschieden, sich an die Presse zu wenden und alle über ihr Schicksal und die böse Hexe aufzuklären. Doch Renea lachte nur und freute sich über den Ausgang des Prozesses. Sie hoffe, die Mädchen haben ihre Lektion gelernt, sagte sie den Reportern.

Der Fall wurde rasch von den Herolden der Presse von Hof zu Hof getragen und im ganzen Königreich wollte man den Mädchen helfen. Die Menschen schickten Gold und Silber und die beiden konnten die Gerichtskosten, die Strafe, sowie ihr Studium bezahlen. Danach blieb noch soviel Geld übrig, um zwei Kinderkrankenhäuser zu errichten. So folgte aus den bösen Absichten der Hexe ein Wunder der Nächstenliebe. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann helfen sie noch heute. Von der bösen Hexe allerdings hat man nichts mehr gehört.

Quelle: www.StellaAwards.com


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