>Willkürliche Gepäckdurchsuchung in deutscher Bahn
Schwätzer:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:oBJpdCHFy7wJ:de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/656613+Passkontrolle+zug+Erfurt+richtung+eisenach&cd=21&hl
Aber auch weit vor der Sperrzone wurden Personenbewegungen überwacht. Fuhr ein normaler Reisezug planmäßig in Orte, die in der Nähe der Grenze lagen, wurden „verdächtige" Reisende während der Fahrt von der Transportpolizei, der Volkspolizei oder ca. 3.000 „freiwilligen Helfern der Grenztruppen" kontrolliert und zum Reiseziel befragt. Wurden Personen ohne Passierschein in der 5-km-Sperrzone aufgegriffen, wurden sie dem zuständigen Grenzkommando gemeldet (versuchte Republikflucht war eine Straftat). Durch diese umfassende Überwachung konnten 90 % aller „Grenzverletzer" schon weit vor dem eigentlichen Grenzzaun abgefangen werden. Ab 1971 wurden einige Orte wieSonneberg, Creuzburg, Gefell oder Kaltennordheim aus der Sperrzone herausgenommen.
Wer z.B. in Lauchröden oder Großburschla wohnte:
http://www.forum-ddr-grenze.de/t623f8-Die-Kilometer-Sperrzone-an-der-DDR-Grenze.htmlDie Sperrzone war eigentlich nur ein Geländestreifen von etwa 5 km Tiefe vor der Grenze. Umgangssprachlich auch Grenzgebiet genannt. Das mit der Tiefe war sehr relativ, es konnten wie zum Beispiel nahe Sorge auch nur kaum 20 Meter sein. Nach der Grenze zu wurde sie durch den Schutzstreifen (wo die Sperranlagen begannen) und nach dem Hinterland durch simple Schilder und eine gedachte Linie dazwischen begrenzt.
Wer in der Sperrzone wohnte oder dort auf Dauer arbeitete, brauchte einen speziellen Stempel im Ausweis oder den entsprechenden Eintrag im Wehrdienstausweis. Pikowitzchen, sogar ein Eingeborener bestätigt dies:
Re: Ausweiskontrollen Reichsbahn Ost-Berlin/DDR - bis wann?
geschrieben von: stahlwieeisen
Datum: 04.05.09 20:53
Kontrollen bis zum Ende der DDR kann ich auch bestätigen. Sobald man sich der innerdeutschen Grenze aus Mittelthüringen heraus auch nur andeutungsweise näherte, trat die Transportpolizei "auf den Plan". Das war in jedem Reisezug bspw. von Gotha nach Eisenach der Fall, ebenso von Saalfeld nach Probstzella. Meines Wissens hörte der "Spuk" erst mit der Grenzöffnung Ende 1989 auf.
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"lieber Fachjurist und Fachidiot,als Volljurist und Voll.."
-- Editiert am 31.07.2010 10:46
von meri am 31.07.2010 10:33
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