Wieder Postbank und RA Heyl. HILFE!!!
Hallo zusammen!!!
Heute möchte ich mal wieder einen Fall mit der Postbank und ihrem Haus und Hof Inkasso-Büro accredis unter RA Heyl berichten. Wüsste auch gerne, wie man sich jetzt verhalten sollte?? Deshalb hier die Fakten:
Ich habe mein Girokonto umgestellt, weshalb der Zahlungsverkehr auf meinem Postbank-Girokonto verebbte. Dazu kommt, dass mir seit Eröffnung des Postbank-Kontos KEIN Dispolimit zur Verfügung stand.
Am 12.07.2008 habe ich ein Schreiben der Postbank erhalten, dass meinn Girokonto überzogen sei und ich die ausstehenden Minusbetrag von 68;- Euro zu begleichen hätte, (zu meinem Handeln: Die erste Mahnung hatte ich versäumt!) andrenfalls würde mein Girokonto zum 01.09.2008 gekündigt, die Zahlung einem Inkassountrenehmen übergeben und ggf. ein SCHUFA-Eintrag erwirkt. Am 21.07.2008 wurde der angemahnte Betrag von mir überwiesen.
Am 03.09.2008 erhalte ich dann eine Anschreiben von der Postbank (datiert: 02.09.2008), indem mir mitgeteilt wird, dass mein Konto aufgelöst wurde und ich einen Sollsaldo + Zinsen, Porto und Entgelt für die Kontoführung von 49,06 Euro auf das Konto der accredis Inkasso und Kreditabwicklungs GmbH überweisen möchte (ohne Zahlungsfrist).
Das hat mich erst einmal verwirrt, da ich erstens den Minusbetrag ausgeglichen hatte und zweitens ja eigentlich keine Abbuchung mehr durchgeführt werden konnte (Dispolimit = 0,- Euro?!?).
Keine erneute Mahnung? Gleich Inkasso? - Ich wollte dieses leidige Thema abschließen und machte meinen größten Fehler: Ich bezahlte am 11.09.2008 (gutgläubig) den Betrag von 49,06 Euro auf das accredis Konto (hielt die Frist von 7 Tage für angemessen).
Am 13.09.2008 erhalte ich dann ein Schreiben von der accredis Inkasso GmbH(datiert: 11.09.2008) mit einer Zahlungsaufforderung über:
Hauptforderung 49,06 Euro
+ Verzugszinsen 0,12 Euro
+ Mahnungsauslagen 1,79 Euro
+ Kosten der accredis Tätigkeit 37,50 Euro
+ Auslagenpauschale 7,50 Euro
+ MwSt 19% 8,55 Euro
Summe 104,52 Euro
Neben der Forderung fehlte natürlich auch nicht die Drohung mit Anwalt und Folgekosten.
Da sich das Schreiben mit meiner Zahlung auf Forderung der Postbank überschnitten hatte, sah ich die Angelegenheit für erledigt und die Hauptforderung als beglichen an.
Am 16.10.2008 schaltete sich dann der RA Ralf Heyl ein und forderte im Namen der Postbank mit einer Zahlungsfrist zum 29.10.2008:
Hauptforderung 49,06 Euro
+ Zinsen 0,50 Euro
+ angelaufende Kosten 8,07 Euro
+Geschäftsgebühr 32,50 Euro
+ Auslagenpauschale 6,50 Euro
+ Mwst 19% 7,41 Euro
Summe 104,04 Euro
Da war ich dann einigermaßen irritiert. Immerhin wären es jetzt schon insgesamt 153,10 Euro, die mich das ganze Verfahren kosten sollen. Ich versuchte den netten Herrn RA Heyl zur Rede zu stellen. Allerdings war dieser nicht persönlich zu erreichen, sondern nur das Call-Center unter einer 0180-Nummer. Dort wurde man ziemlich barsch abgebügelt (nach mehreren Versuchen jmd. zu erreichen) man solle gefälligst zahlen, es sei alles rechtens.
(Nebenbemerkung: RA Ralf Heyl - Anschrift ist ein Postfach und Tel. nur unter 0180- sehr seriös, die Partnerunternehmen der Postbank)
Nun dachte ich mir, man sollte die Postbank über die Situation informieren und ein klärendes Gespräch führen. Hier bekam ich zu hören, dass man bei der Postbank nicht mehr zuständig und ich ja auch kein Kunde mehr sei. Zudem sei der Fall nicht nach zu verfolgen, schließlich wäre das Konto ja aufgelöst.
Daraufhin wusste ich nicht mehr weiter und habe mich an die Verbraucherzentrale gewandt. Hier wurde mir empfohlen, ein Schreiben auf zu setzten, indem ich darauf hinweise, dass die Hauptforderung beglichen ist, deshalb keine Mehrkosten entstanden sind und diese damit hinfällig sind. Als Anlagen fügte ich den entspr. Schriftverkehr + die Kontoauszügen bei. Adressiert an die accredis Inkasso GmbH und in Kopie an die Postbank und RA Heyl versendete ich dieses Schreiben per Einschreiben mit Rückschein am 22.10.2008.
Was soll ich sagen? Heute hatte ich wieder Post von RA Ralf Heyl. Inhalt:
nach Prüfung der Sachlage teile ich Ihnen mit, dass die Forderung zu Recht besteht. Als Eingang Ihrer Zahlung habe ich mir den 14.11.2008 vorgemerkt.
Sollte bis dahin die Forderung nicht ausgeglichen sein, werde ich das gerichtliche Mahnverfahren einleiten und die Forderung zur Titulierung bringen.
Jetzt stellen sich folgende Fragen:
1. Durfte die Postbank überhaupt das Konto auflösen und das Inkassobüro einschalten? Erstens war der angemahnte Betrag beglichen und es erfolgte keine Mahnung über den neuentstandenen Minusbetrag.
2. Sind überhaupt Inkassogebühren bzw. Anwaltskosten zu bezahlen bzw. rechtsgültig? - Ich weiß, dass ich nicht auf das accredis Konto hätte überweisen sollen, da diese die beglichene Hauptforderung (obwohl im Postbankschreiben angegeben,) nicht an die Postbank weitergeleitet haben.
3. Wie sollte ich auf das letzte Schreiben reagieren? Soll ich es auf ein Mahnverfahren ankommen lassen? Bin eigentlich nicht gewillt diesem Winkeladvokat nur einen Cent zu zahlen.
4. SCHUFA-Unterlagen sind angefordert bzw. die Anmeldung läuft. Wie kann ich eine evtl. Löschung veranlassen, da diese meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist/wäre?
Wäre über nützliche Tipps, Meinungen oder auch Erfahrungsberichte sehr dankbar...
Danke im Voraus!!!
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"Meine Meinung steht fest ! Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen !!!"
von Tom003 am 29.10.2008 21:07
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Wieder ehemaliges Postbankko und RA Heyl. HILFE!!!
Hallo zusammen,
auch ich habe probleme mit der Postbank mit dem Inkasso-Büro accredis und RA Heyl.
Ich glaube es ist eine neue Masche von denen. Bitte Helft mir daraus zu kommen.
Hier der Sachverhalt.
Ich habe 2009 ein Konto bei der Postbank eröffnet. Nach drei Monaten konnte ich über ein Dispo verfügen von 1500 € ohne das ich etwas gemacht oder beantragt habe.
Ich raf dann in der Zentrale an wo ich das Konto eröffnete. Da bekam ich die Aussage, das es normal sei.
Ich nahm dann auch das Angebot entgegen und nutzte die 1500€ aus.
Nach einiger Zeit bekam ich ein Schreiben von der Postbank, dass mein Konto überzogen sei und ich das Bitte ausgleichen sollte.
Da ich die 1500€ nicht hatte bat ich um Ratenzahlung. Nach 1 Woche bekam ich eine Zustimmung mit der Ratenzahlung.(Monatlich 50€) Die ich Unterschrieb und zurück gesendet habe.( leider keine Kopie gemacht)
Nach 3 Monaten meldete sich ein Inkasso-Büro accredis. Die natürlich gleich Mahngebüren erhoben. Ich legte einspruch ein. Darauf hin haben sie mir sämtliche Schreiben von der Postbank zugesendet die ich in den 3 Monaten angeblich bekommen habe ohne die Ratenzahlungsvereinbarung. ( habe nie ein weiteres Schreiben der Postbank gesehen)Ich legte erneut Einspruch ein und habe auch gleich die Postbank angeschrieben was das denn solle wir hatte doch eine Ratenzahlung vereinbart.
Die Postbank und das Inkasso reagierten nicht. Nach 4 Weiteren Wochen kam dann das Schreiben von RA Heyl. Der Natürlich noch mal Gebüren erhob. jetzt sind wir bei 2065€ gelandet.
Ich legte erneunt einspruch ein und sagte Ihm auch, dass er es am besten wissen müsse als Anwalt nicht doppelte Gebüren zu verlangen.
1 Woche Später kam wieder ein Schreiben von RA Heyl mit einer Vorderrung von 1700€.
Ich legte erneunt einspruch ein und bat ihm mir zu erklären warum die Kosten jetzt gesunken sind.
Nichts geschah.
Nach weiteren 4 Wochen hatte ich wieder ein Schreiben mit der behauptung ich würde mich unzureichend melden. Mit Drohung er würde weitere Schritte einleiten und eine Zwangsvollstreckung beauftragen.
Dieses Schreiben bekam ich leider im Urlaub. Also ist die Frist abgelaufen ohne das ich etwas machen konnte da ich 14 Tage nicht da war.
OK, dachte ich mir und legte nach meinen
Urlaub sofort erneunt Einspruch ein aber diesmal per E-Mail ( ging schneller) und bad gleichzeitig um Fristaufschub um weitere 3 Wochen da ich bei der Postbank meine Ratenzahlung angefordert haben. Es kam mal wieder keine Antwort vom RA.
( Schreiben vom 26.08.2010 )
Nach Fristablauf nämlich 4 Wochen später bekam ich ein Brief von der Postbank wo mir mitgelteilt wird, dass sie mein Anliegen an das Inkasso-Büro accredis weitergeleitet haben und ich mit denen eine Ratenzahlung vereinbaren soll.
Ich Schrieb an die Postbank zurück, dass ich damit nicht verstanden bin. Da ich mit denen eine Ratenzahlung vereinbart habe und nicht mit dem Inkasso Büro.
Es passierte mal wieder nichts.
Heute am 06.10.2010 kam ein Mahnbescheid den hat Herr Heyl veranlasst. Und es sind wieder Gebüren drauf gekommen. Wir sprechen jetzt mitlerweile von einer Vorderrung 1912,85 €.
Bis jetzt habe ich noch keine Zahlungen geleistet.
Fragen:
1. wenn die Postbank mir schreibt, es meldet sich das Inkasso Büro warum meldet sich dann der Anwalt?
2. Soll ich bei den Mahnbescheid jetzt kommplet wieder sprechen oder nur Teil wieder sprechen. Weil die 1500€ Schulde ich der Postbank ja wirklich noch?
3. Wie gehe ich weiter hin vor gegen den Anwalt?
Ich möchte nur die 1500€ bezahlen wie ich es von Anfang an machen wollte in Raten und keine Gebüren oder Anwaltskosten.
Ich bin mitleiweile am Ende mit den Nerven. Somal ich in einer Woche auch in den Mutterschutz gehe und ich dann noch weniger zahlen kann.
Könnt ihr mir irgentwie einen Rat geben was ich machen soll?
Ich freue mich auf eure Mithilfe. :-)
Falls ihr etwas nicht versteht fragt mich bitte.
von Schlumpfine1982 am 07.10.2010 00:15
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