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Wie viel Kostgeld ist angebracht?

7.1.2011 Thema abonnieren
 Von 
phaenomen
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Wie viel Kostgeld ist angebracht?

Hy,

meine Mutter und ich streiten uns nur noch - und zwar über das Kostgeld.
Hier erstmal unsere Situation:
In unserem Haushalt wohnen ich (m18), meine Schwester (13) und meine Mutter.
Meine Mutter ist momentan Arbeitssuchend und ich mache eine Ausbildung.
Ich verdiene monatlich 310 Euro und gebe 100 Euro Kostgeld ab. Als ich mein BVB gemacht habe, war meine Mutter mit den 100 Euro auch zufrieden aber seit dem ich im September die Lehre angefangen habe will sie statt 100 auf einmal 180 Euro haben - dabei verdiene ich wie oben gesagt 310 Euro und somit gerade mal 20 Euro mehr.

Was meint ihr - sind die 100 ausreichend oder muss ich wirklich mehr zahlen - sie bekommt ja zusätlich auch noch Kindergeld und meine Fahrkarte für 60 Euro muss ich mir auch noch kaufen.

Gruß

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-- Editiert am 07.01.2011 14:51

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Meridol
Status:
Schüler
(178 Beiträge, 62x hilfreich)

Hi, also ich finde 100 Euro als Kostenbeteiligung ausreichend. Nur würde ich versuchen mit deiner Mutter nicht herumzustreiten sondern im ruhigeren Ton zu sprechen.

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"
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal"

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#2
 Von 
Annaminna
Status:
Praktikant
(902 Beiträge, 303x hilfreich)

Auch ich finde, dass 100 € Kostgeld bei Deinem Verdienst, mehr als ausreichend sind, wenn Du von den restlichen 210 € dann noch die Fahrkarte mit 60 € bezahlst. Dir bleiben also noch 150 € Taschengeld zur persönlichen Verwendung für den ganzen Monat.Deine Mutter kann nicht erwarten, dass Du davon noch mehr abgibst, zumal sie ja auch das Kindergeld bekommt. Was ist mit Deinem Vater ? Bekommt sie da auch noch Unterhalt für Dich ?

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#3
 Von 
Nelexxx
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hä? Kostgeld?

Du hast doch gar keine abgeschlossene Berufsausbildung?!

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#4
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3589 Beiträge, 1155x hilfreich)

Hallo,

Nelexxx, auch von der Azubivergütung kann man Kostgeld an seine Eltern abgeben. Das gehört zum Prozess des Erwachsenwerdens.

@phaenomen
Ich finde die 100€ auch angebracht. Die geforderten 180€ sind m.M.n. überzogen.

Wurde schon gefragt, gibt es noch Barunterhalt von Deinem Vater?

LG nero

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#5
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5213 Beiträge, 808x hilfreich)

@Nelexxx?

quote:
Du hast doch gar keine abgeschlossene Berufsausbildung?!

Ist das Voraussetzung für Kostgeld?

@phaenomen,

Die Frage nach dem Vater hätte mich auch interessiert...
Ist die Ausbildung schulisch oder betrieblich?
Hast du BAB/ Bafög beantragt?

Grüßle

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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#6
 Von 
phaenomen
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein Unterhalt bekommt sie soweit ich weis nicht, meine Ausbildung ist überbetrieblich (Bildungsträger)

Ich wohne doch zu Hause - ist BAB/ BaFög nicht nur zu beziehen, wenn man eine eigene Wohnung hat?

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#7
 Von 
Daniel Düsentrieb
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 16x hilfreich)

Auch wenn ich mal wieder die Seite der Eltern vertrete, möchte ich zu bedenken geben, das die Mutter Arbeitssuchend ist, was sie bei der vorrangegangenen schulischen Aussbildung nicht war!

Kann es eventuell sein, das die Mutter ihr Kind nicht "abzocken" will, sondern einfach den Mehrbetrag braucht, um die Kinder auch weiterhin wie gewohnt zu ernähren?
Sie hat als Arbeitslosengeld nunmal nicht unerheblich viel weniger Einkommen als in der Zeit, wo sie noch eine Arbeit hatte.

Vielleicht lohnt sich das Gespräch mit der Mutter, um zu klären, ob es eine vorrübergehende Maßnahmen ist, bis sie wieder über ein entsprechendes Einkommen verfügt.

Wenn es in der Familienkasse klemmt, müssen nun mal alle, und nicht nur die Eltern, den Gürtel enger schnallen.

Ist nur meine Meinung, auch wenn sie nicht jeder teilt!

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