In Libyen beginnt heute ein weiterer Prozess gegen einen von zwei inhaftierten Schweizern. Der bereits zu 16 Monaten Haft verurteilte Max Göldi muss sich wegen "illegaler wirtschaftlicher Aktivitäten" verantworten. Er arbeitete für den schweizerisch-schwedischen Technologiekonzern ABB in Libyen. Am Sonntag wird Rachid Hamdami, der als leitender Angestellter eines mittelständischen Unternehmens aus der Schweiz in Libyen tätig war, wegen derselben Vorwürfe vor Gericht gestellt.
Die beiden Schweizer waren Ende November nach gut einjährigem diplomatischen Tauziehen wegen "illegalen Aufenthalts" in Libyen zu 16 Monaten Haft und einer Geldstrafe von umgerechnet jeweils 1100 Euro verurteilt worden.
19. Dezember 2009 - 09.08 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2009
