Wenn ich nur Filme produzieren will?

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Die Produzentengesellschaft

Es folgt als nächstes die Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten (VFF). Auch hier wird zunächst ein Wahrnehmungsvertrag geschlossen, und zwar entweder zwischen den Filmherstellern oder den Rundfunkanstalten und der VFF.

Was bewirkt der Vertrag?

Dieser hat die folgenden Rechtsübertragungen zum Inhalt. Zunächst ein Vergütungsanspruch gegen die Hersteller von Vervielfältigungsgeräten im Sinne der §§54, 54a, 54d UrhG.

Diese beinhalten:

  1. Das Recht zur Übertragung von Filmen/Funksendungen und zur Aufführung dieser in öffentlichen Geschäftsbetrieben.
  2. Das Recht der Aufnahme und Wiedergabe solcher Sendungen für private Zwecke.
  3. Das Recht, ein vollständig gesendetes Programm mit der entsprechenden Erlaubnis weitersenden zu dürfen.
  4. Ein Vervielfältigungsstück, das zur Weiterbildung angelegt wurde, darf nicht gewerblich genutzt werden.
  5. Des Weiteren ein Vergütungsanspruch für das Verleihen von Bild und Tonträgern
  6. Vergütung für die Veröffentlichung des Werkes zwecks Forschung und Entwicklung.

Es besteht, wie bei den anderen Gesellschaften auch, ein Anspruch auf Sozialförderung. Die Mitglieder sind auch hier die Wahrnehmungsberechtigten, in Form von Produktionsfirmen und Sendeanstalten.

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Seite  1:  Was tun, wenn einen die Kreativität übermannt?
Seite  2:  Die Musiker und die GEMA
Seite  3:  VG Musikedition - noch nie gehört!
Seite  4:  Wozu dient die GVL?
Seite  5:  Für den Schreiberling!
Seite  6:  Kunst ist ja bekanntlich Geschmackssache
Seite  7:  Geht die Filmbranche leer aus? Nein!
Seite  8:  Wenn ich nur Filme produzieren will?
Seite  9:  Gibt es soetwas auch im Bereich der Erotik?
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