VG Musikedition - noch nie gehört!

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Die Gesellschaft zur Wahrung von Nutzungsrechten an Editionen (Ausgaben) von Musikwerken

Die VG Musikedition nimmt die Rechte wahr, die sich aus § 46 UrhG ergeben, also das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht musikalischer Werke für solche Sammlungen, die für den Kirchen-, Schul- und Unterrichtsgebrauch bestimmt sind. Dies sind z.B. Schulbücher, das Evangelische Gesangbuch oder das Katholische Gotteslob, aber auch CD-ROMs für die privilegierten Zwecke.

§ 53Abs. 4 UrhG besagt, dass grafische Vervielfältigung verboten ist.
Es gibt nur wenige Ausnahmen und die Gesellschaft ist damit beauftragt, diese Ausnahmelizenzen für gewisse Benutzergruppen auszuarbeiten. Dies sind in der Regel Pauschalverträge.

Für den Abdruck eines Musikstückes oder eines Liedtextes erhält der Urheber bzw. der Verlag eine Lizenzgebühr, deren Höhe abhängig von der Länge des Werkes und von der Auflagenhöhe der Sammlung ist.

§§ 70/71 UrhG besagt: Wissenschaftliche Werke, die sich von der Erstausgabe unterscheiden, genießen 25 Jahre Schutz. Gleiches gilt für die Erstausgabe. Darauf berufen sich Komponisten, Verleger, Liedtexter und Herausgeber.
Ansonsten ist die VG Musikedition stark mit der GEMA verwandt.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Was tun, wenn einen die Kreativität übermannt?
Seite  2:  Die Musiker und die GEMA
Seite  3:  VG Musikedition - noch nie gehört!
Seite  4:  Wozu dient die GVL?
Seite  5:  Für den Schreiberling!
Seite  6:  Kunst ist ja bekanntlich Geschmackssache
Seite  7:  Geht die Filmbranche leer aus? Nein!
Seite  8:  Wenn ich nur Filme produzieren will?
Seite  9:  Gibt es soetwas auch im Bereich der Erotik?
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