Die Abschiebung

Mehr zum Thema:

Ausländerrecht Rubrik, Ausweisung, Ausländer, Ausländerrecht, Abschiebung

4,44 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
16

Die Abschiebung ist die zwangsweise Durchsetzung der Ausreisepflicht.
Ein Ausländer kann abgeschoben werden, wenn er zur Ausreise verpflichtet, die freiwillige Erfüllung dieser Pflicht aber nicht gesichert, oder wenn aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung eine Überwachung der Ausreise notwendig ist.

Die Abschiebung soll dem Betroffenen schriftlich unter Bestimmung einer Ausreisefrist angedroht werden.

Droht dem betroffenen Ausländer in dem Staat, in den er abgeschoben werden soll, eine Gefahr für sein Leben oder seine Freiheit, so darf die Abschiebung grundsätzlich nicht erfolgen. Diese Voraussetzung liegt in der Regel bei Asylberechtigten und anerkannten Kriegsflüchtlingen vor.

Unter bestimmten Bedingungen kann eine Abschiebung auch zeitlich ausgesetzt werden. Der Ausländer wird dann, solange Gründe vorliegen, die einer Abschiebung entgegenstehen, in Deutschland geduldet. Erst wenn diese wegfallen, kann er wieder abgeschoben werden.

567
Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Wann muss ich als Ausländer Deutschland verlassen?
Seite  2:  Die Ausweisung aus Deutschland - Ihre Voraussetzungen und Folgen
Seite  3:  Die zwingende Ausweisung
Seite  4:  Die Regelausweisung
Seite  5:  Die Ausweisung nach dem Ermessen der Behörde
Seite  6:  Erhöhter Ausweisungsschutz
Seite  7:  Die Abschiebung
Diskutieren Sie diesen Artikel
Das könnte Sie auch interessieren
Ausländerrecht Aufenthaltsgenehmigungen
Ausländerrecht Wann darf ich als Ausländer in Deutschland arbeiten?
Ausländerrecht Das neue Staatsangehörigkeitsrecht