Waldorf Frommer Abmahnung: Hörbuch „Winter der Welt" von Ken Follett für Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

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Verhaltenstipps für Betroffene dieser behaupteten Urheberrechtsverletzung

Sind auch Sie Empfänger einer urheberrechtlichen Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte geworden und fragen sich nun, wie Sie sich am besten verhalten sollten?

Eine Menge Internetnutzer stellen sich diese Frage. Und täglich kommen weitere hinzu. Denn die Kanzlei verschickt eine Vielzahl an Abmahnschreiben an Anschlussinhaber, in denen sie ihnen vorwirft, ein urheberrechtlich geschütztes Werk über eine Internettauschbörse (p2p) unerlaubt zur Verfügung gestellt zu haben. Die Schreiben erfolgen dabei im Auftrag des durch den behaupteten Verstoß geschädigten Rechteinhabers. Dieser lässt infolge der Verletzungshandlung entstandene Ansprüche auf Unterlassung und Zahlung geltend machen.

Kanzlei mahnt Filesharing von Hörbuch ab

Berichten zufolge mahnte die Rechteinhaberin Bastei Lübbe GmbH & Co. KG durch Waldorf Frommer die Weitergabe vom Hörbuch „Winter der Welt“ von Ken Follett ab.

Behauptet wird in dem Fall, das Werk soll über den Internetanschluss des Abgemahnten in einer Online-Tauschbörse (p2p) ohne Erlaubnis der Rechteinhaberin zum Download angeboten und damit rechtswidrig öffentlich zugänglich gemacht worden sein. Dabei ist zu beachten, dass der Verletzungstatbestand gemäß der Funktionsweise von Online-Tauschbörsen auch schon mit dem vermeintlich bloßen Herunterladen eines Werkes erfüllt ist.

Die vorgeworfene Tathandlung stellt eine Urheberrechtsverletzung dar, wodurch der Auftraggeberin Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz entstanden seien. Zudem wird darauf hingewiesen, dass ihr auch unabhängig von der tatsächlichen Tatbegehung erhebliche Ersatzansprüche im Hinblick auf die entstandenen Rechtsverfolgungskosten und der hierzu erforderlichen Aufwendungen zustünden, zu deren Erstattung der Abgemahnte gemäß § 97a UrhG jedenfalls verpflichtet sei.

Kanzlei fordert Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Schadensersatz

Folglich wird vom Abgemahnten die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, Ersatz entstandenen Schadens und die Zahlung von Rechtsanwaltskosten gefordert. Zur Erfüllung wird ihm dabei eine sehr knappe Frist gesetzt. Eine vorformulierte Unterlassungserklärung ist dem Schreiben beigefügt. Zugleich wird ihm aber auch ein Vergleichsangebot in Höhe von 519,50 Euro unterbreitet, mit dessen Annahme die Anspruchsinhaberin sämtliche bzgl. des behaupteten Verstoßes entstandenen Ansprüche als abgegolten ansehe.

Wie sollte man sich als Betroffener verhalten? In meinem Ratgeber: "Das richtige Verhalten nach Erhalt einer Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung" erfahren Sie, wie Sie am besten vorgehen sollten.

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