Vier Angeklagte in britischem Spesenskandal weisen Vorwürfe zurück
AFP VOM 11.3.2010 | Nachrichten - International | 621 Aufrufe Mehr zum Thema:Spesenskandal
Im Prozess um den Spesenskandal im britischen Parlament haben vier angeklagte Parlamentarier am Donnerstag den Vorwurf falscher Abrechnungen zurückgewiesen. Nach Angaben des Gerichts in London wurden die drei Unterhaus-Mitglieder der regierenden Labour-Partei und das konservative Oberhaus-Mitglied nach der kurzen Anhörung auf freien Fuß gesetzt. Sie müssen am 30. März vor einem Gericht im Londoner Stadtteil Southwark erscheinen. Sie müssen mit bis zu sieben Jahre Haft rechnen.
Dem Abgeordneten Elliot Morley wird vorgeworfen, 16.000 Pfund (18.000 Euro) Hypothekenzinsen für einen Kredit abgerechnet haben, der längst abgezahlt war. David Chaytor rechnete unter anderem fast 13.000 Pfund für Mietkosten ab, obwohl ihm die Immobilie gehörte. Jim Devine soll falsche Abrechnungen für Reinigungskosten und Büromaterial eingereicht haben. Lord Hanningfield wird beschuldigt, fiktive Hotelübernachtungen abgerechnet zu haben.
11. März 2010 - 19.10 Uhr
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