Verteidiger in Prozess um Blutbad von Sittensen legen Revision ein
AFP VOM 7.1.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 813 Aufrufe Mehr zum Thema:Mord
Mit dem Blutbad im Februar 2007 in einem China-Restaurant im niedersächsischen Sittensen wird sich der Bundesgerichtshof (BGH) befassen. Wie eine Sprecherin des Landgerichts in Stade am Donnerstag mitteilte, legten die Verteidiger von vier der fünf im Mai 2009 verurteilten Männer Revision ein. Bis der BGH darüber entscheidet, werden den Angaben zufolge voraussichtlich aber noch Monate verstreichen.
Im dem spektakulären Prozess waren zwei Brüder wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Ihre drei Komplizen verurteilten die Richter zu teilweise hohen Haftstrafen. Nach Überzeugung des Gerichts hatten die geständigen Angeklagten das Inhaberehepaar und fünf Mitarbeiter des Restaurants "Lin Yue" gefesselt, misshandelt und erschossen. Nur die zweijährige Tochter der Inhaber überlebte die Tat.
7. Januar 2010 - 16.09 Uhr
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