Vermögensauseinandersetzung bei Scheidung - Der Zugewinnausgleich

Mehr zum Thema:

Familienrecht Rubrik, Zugewinn, Zugewinnausgleich, Scheidung, Zugewinngemeinschaft

5 von 5 Sterne
Bewerten mit: 5 Sterne 4 Sterne 3 Sterne 2 Sterne 1 Stern
1

Die Anrechnung von Zuwendungen zwischen den Eheleuten

Der Ausgleichspflichtige kann Zuwendungen, die er seinem Ehepartner während der Ehe gemacht hat, vom Ausgleichsanspruch, wie er (hypothetisch) ohne die Schenkung bestünde, abziehen und schuldet lediglich noch den verbleibenden Restbetrag. Es muss sich dabei um mehr als bloße Gelegenheitsgeschenke handeln, also etwa um größere Geldbeträge, Übertragung von (Mit-) Eigentum an Grundstücken bzw. Unternehmen, oder alleinige Tilgung gemeinschaftlicher Schulden. Letztlich wird also mit der Schenkung die Ausgleichszahlung nur zeitlich vorgezogen. Rechnerisch ändert sich insgesamt nichts, solange die Schenkung zum Zeitpunkt der Scheidung im Vermögen des Beschenkten noch vorhanden ist.

123recht.net Tipp:

Erstellen Sie Ihr gemeinschaftliches Testament ganz einfach selbst. Mit oder ohne Kinder!

Ehegattentestament selbst erstellen
34567
Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Die Zugewinngemeinschaft
Seite  2:  Die Ermittlung des Zugewinnausgleichsanspruchs
Seite  3:  Der Einfluss der Zugewinngemeinschaft auf das Ehegattenerbrecht
Seite  4:  Korrekturen von Anfangs- und Endvermögen
Seite  5:  Die Anrechnung von Zuwendungen zwischen den Eheleuten
Seite  6:  Der vorzeitige Zugewinnausgleich
Seite  7:  Auskunftsansprüche
Seite  8:  Vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten
Diskutieren Sie diesen Artikel