Vermögensauseinandersetzung bei Scheidung - Der Zugewinnausgleich

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Familienrecht Rubrik, Zugewinn, Zugewinnausgleich, Scheidung, Zugewinngemeinschaft

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Der Einfluss der Zugewinngemeinschaft auf das Ehegattenerbrecht

Wenn die Zugewinngemeinschaft nicht durch Scheidung, sondern durch den Tod eines Ehegatten endet, wird der Zugewinn pauschal durch Erhöhung des gesetzlichen Erbteils des überlebenden Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft ausgeglichen. Dies ist unabhängig davon, ob und von wem tatsächlich ein Zugewinn erzielt wurde. Der Überlebende kann aber wahlweise stattdessen auch die Erbschaft ausschlagen und dann den normalen (nicht erhöhten) Pflichtteil plus den konkret berechneten Zugewinnausgleich verlangen. Letztere Lösung gilt auch, wenn der Ehegatte durch Verfügung von Todes wegen enterbt wurde.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Die Zugewinngemeinschaft
Seite  2:  Die Ermittlung des Zugewinnausgleichsanspruchs
Seite  3:  Der Einfluss der Zugewinngemeinschaft auf das Ehegattenerbrecht
Seite  4:  Korrekturen von Anfangs- und Endvermögen
Seite  5:  Die Anrechnung von Zuwendungen zwischen den Eheleuten
Seite  6:  Der vorzeitige Zugewinnausgleich
Seite  7:  Auskunftsansprüche
Seite  8:  Vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten
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