Trotz der von der EU auferlegten Verpflichtung zur Transparenz tricksen manche Billigflieger immer noch bei der Preisangabe. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnte Ryanair und Air Berlin wegen ihrer Gebührenpolitik ab, wie eine Sprecherin in Berlin sagte. Ryanair verlangt demnach fünf Euro, wenn Passagiere online einchecken, und 40 Euro für die Ausstellung des Tickets am Flughafen. Dies sei rechtswidrig: Eine Fluggesellschaft könne zwar bestimmen, dass Kunden nur online einchecken können. Dies müsse dann aber kostenlos sein.
Air Berlin verlangt eine Gebühr für das Bezahlen - unabhängig davon, ob die Kunden mit Kreditkarte oder Bankeinzug zahlen. Das Amtsgericht Berlin hatte Ryanair kürzlich eine ähnliche Praxis untersagt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nach eigenen Angaben seit Mitte 2006 bereits mehr als 50 Abmahn- und Klageverfahren gegen Fluggesellschaften eingeleitet.
15. Juli 2009 - 11.49 Uhr
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