Vater nach Tod von Baby in Untersuchungshaft
AFP VOM 28.2.2012 | Nachrichten - Allgemein | 328 Aufrufe Mehr zum Thema:Baby, Madgeburg, Kopfverletzung
Haftbefehl gegen 34-Jährigen wieder in Vollzug gesetzt
Nach dem Tod eines zwei Monate alten Babys in Magdeburg ist der 34-jährige Vater nun doch in Untersuchungshaft genommen worden. Der Tatverdächtige sei am Montagabend festgenommen worden, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Magdeburg sagte. Am Vormittag wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl verkündete.
Der Vater hatte nach Ermittlerangaben zugegeben, nach einem Streit mit seiner Partnerin seine zwei Monate alte Tochter aus Wut verletzt zu haben. Laut Obduktion starb das Mädchen an massiven Kopfverletzungen.
Das Magdeburger Amtsgericht hatte am Sonntag gegen den Mann Haftbefehl erlassen, der jedoch zunächst unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die Staatsanwaltschaft legte dagegen am Montag Beschwerde ein und begründete dies mit der Fluchtgefahr. Der Haftrichter am Amtsgericht folgte dem Antrag und setzte den Haftbefehl gegen den 34-Jährigen wieder in Vollzug.
Nach Angaben der Ermittler hatte der Vater am Samstagmorgen um 01.45 Uhr die Rettungskräfte verständigt und angegeben, er habe bei seiner Tochter Atemnot festgestellt. Die Helfer fanden das kleine Mädchen schwer verletzt in der elterlichen Wohnung. Nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen starb der Säugling wenig später im Krankenhaus. Gegen die 25-jährige Mutter des Kindes besteht laut Polizei kein Tatverdacht.
28.02.2012 - 13:30 Uhr
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