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Gesetzlich festgeschrieben ist ein Mindesturlaub von 24 Werktagen pro Kalenderjahr. Dabei geht das BUrlG jedoch von einer Sechs-Tage-Arbeitswoche aus. Bei kürzeren Arbeitszeiten muss eine Umrechnung stattfinden, so dass immer ein Urlaub von vier Arbeitswochen zu gewähren ist. Bei einer üblichen Fünf-Tage-Woche bedeutet dies einen Anspruch auf 20 Tage.Meistens ist in Tarif -oder Einzelarbeitsverträgen mittlerweile schon eine Urlaubsdauer von sechs Wochen festgelegt.

Krankheitstage während des Urlaubs, die durch ärztliches Attest nachgewiesen werden, sind nicht anzurechnen.
Sollte der Jahresurlaub bereits aufgebraucht sein, kann der Arbeitnehmer in dringenden persönlichen Fällen ( z.B. länger andauernde Krankheit eines nahen Angehörigen) zusätzlich noch unbezahlten Urlaub erhalten.

Der Urlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr tatsächlich gewährt und genommen werden. Sonst verfällt der Anspruch mit Ablauf des jeweiligen Jahres. Ausnahmsweise besteht eine Übertragungsmöglichkeit bis zum 31.3. des Folgejahres, wenn der Urlaub entweder aus dringenden betrieblichen oder in der Person des Arbeitnehmers liegenden Gründen nicht genutzt wurde. "Dringende betriebliche Gründe" liegen bei einem personellen Engpass vor und können nur im Einzelfall genauer bestimmt werden. Die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers wegen Krankheit ist als persönlicher Grund anerkannt.

Sollte die Urlaubsgewährung nicht erfolgen und der Arbeitgeber dafür verantwortlich sein, erhält der Arbeitnehmer einen Ersatzurlaubsanspruch in gleichem Umfang über den 31.3. hinaus. Gerade in dem Bereich der Urlaubsübertragung sind in Tarifverträgen oft weitergehende Regelungen getroffen.

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