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Unschuldigem Ex-Guantanamo-Häftling wird Flug verwehrt
AFP VOM 22.5.2011 | Nachrichten - Allgemein | 865 Aufrufe Mehr zum Thema:Guantanamo, Häftling
Behörden begründen Verbot mit Sicherheitsbedenken
Einem vor Jahren zu Unrecht in Guantanamo inhaftierten britischen Muslim ist nach Angaben seines Anwalts der Einstieg in ein Flugzeug von London nach Toronto verwehrt worden. Moazzam Begg hätte in Kanada auf einer Konferenz zu Islamfeindlichkeit sprechen sollen, sagte sein Anwalt Dennis Edney. Kurz vor dem Start des Flugzeugs am Freitag sei Begg mitgeteilt worden, dass die kanadische Vertretung in London ihm die Reise verwehre, weil das Flugzeug "in die USA umgeleitet werden könnte".
Das kanadische Hochkommissariat sagte Edney demnach anschließend, es handle sich dabei um Vorgaben aus den USA. Der 43-jährige Begg saß von Januar 2003 bis Januar 2005 in dem US-Gefangenenlager auf Kuba. Die USA hatten ihm damals vorgeworfen, Kämpfer für das Terrornetzwerk El Kaida zu rekrutieren und die Islamisten finanziell zu unterstützen. Eine Anklage gegen ihn gab es nicht, er wurde schließlich freigelassen. Seitdem setzt er sich für die Rechte der Gefangenen in Guantanamo ein.
22.05.2011 - 10:31 Uhr
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