Ungarische Behörden verbieten Rudolf-Hess-Gedenkmarsch
AFP VOM 12.8.2009 | Nachrichten - International | 1013 Aufrufe Mehr zum Thema:Rudolf-Hess-Gedenkmarsch
Die ungarischen Behörden haben einen Gedenkmarsch zum Tod des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess in Budapest verboten. In einer Mitteilung der Polizei hieß es am Mittwoch, mehrere Anträge für eine solche Kundgebung am Samstag seien abgelehnt worden. Eine rechtsradikale Gruppierung mit dem Namen "Ungarische Nationalsozialistische Front" wollte den Marsch und mehrere Konzerte veranstalten, um an den Tod von Rudolf Hess am 17. August 1987 zu erinnern. Die Gruppe habe im Internet auch auf Deutsch und auf Englisch auf die Veranstaltung hingewiesen, um Rechtsradikale aus dem Ausland anzuziehen.
Der ungarische Ministerpräsident Gordon Bajnai hatte die Polizei aufgefordert, den Gedenkmarsch in der ungarischen Hauptstadt zu verbieten. "Budapest und Ungarn können nicht das Paradies der Neonazis sein", sagte Bajnai am Montag.
12. August 2009 - 15.25 Uhr
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