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Umgangsrecht

19.9.2011 | Unterhaltung - Das gibt´s doch gar nicht - 123recht.net Leser berichten | 1502 Aufrufe
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Von Ballerina3

Eine Frau trennt sich vom Ehegatten nach 15 Jahren, da die Ehesituation unerträglich ist. Die Frau wird vom Ehegatten angezeigt bei Polizeistation in X, da angeblich Kind 2 ihm erzählt habe, es würde vonder Mutter festgehalten. Während der Woche geht das Kind zum Unterricht, hat Hausschlüssel und Wohnungsschlüssel und fährt Fahrrad und lebt ganz normal. Die Polizeibeamten nehmen diese Anzeige entgegen und geben sie weiter an den Staatsanwalt. Die Mutter will die gemeinsamen (2) Kinder nach X zum Umgang zum Vater bringen, der aber nicht ans Telefon geht zur Absprache. Die Mutter will die Kinder nicht vor dem Haus des Vaters absetzen, weil kein Auto in der Garage steht. Daraufhin springt Kind 2 aus dem fahrenden Fahrzeug und rennt weg, weil es zum Vater will und nicht akzeptiert, dass der nicht erreichbar und nicht zu Hause ist (Selbstgefährdung).

Nun fährt die Mutter zur 3 Kilometer entfernten Polizeistation in Y um das Kind 2 abgängig zu melden. Dort ist der Vater bereits und hat den Beamten erzählt Kind 2 wäre in Y vermisst und verläßt die Inspektion wieder. Die Mutter redet noch kurz mit den Polizisten - circa 5 Minuten - da erscheint der Vater mit Kind 2 und erklärt Kind 2 will mit ihm den Tag weiter verbringen. Die Mutter stimmt zu und Kind 1 sagt, es möchte nicht mit zum Vater. Es wird vor den Beamten geklärt, dass der Vater Kind 1 am gleichen Tag gegen 18 Uhr zur Mutter bringt. Gegen 18 Uhr kommt der Vater nicht, gegen 19 Uhr kommt der Vater nicht. Die Mutter ruft beim Vater an, der erklärt, dass Kind 2 mit den Großeltern zurück zur Mutter geschickt wurde. Um 19.30 Uhr ruft der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion bei der Mutter an und erklärt ihr, das Kind sei begleitet von den Großeltern bei ihm gewesen und hätte erklärt, es wolle lieber ins Heim als zur Mutter. So haben die Beamten das Kind mit den Großeltern zurück zum Vater geschickt.

Einige Tage später gegen 20.15 Uhr später klingeln Polizisten bei der Mutter und sie läßt sie ins Haus. Sie kommen mit Taschenlampen in den ersten Stock und haben Kind 2 dabei. Sie erklären, Kind 2 hätte erzählt, die Mutter gäbe keine Schulsachen des Kindes heraus. Geschockt läßt die Mutter die Beamten und das Kind in die Wohnung und läßt das Kind alles mitnehmen, was es möchte. Der Vater der Kinder ist 10 Jahre Mitglied der Sicherheitswacht, die der Polizeiinspektion unterstellt ist.

Kommentarlos. ...


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