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USA wollen Beziehungen zum Sudan ausbauen

AFP VOM 2.4.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 708 Aufrufe
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Baschir

UNO verteidigt Aufeinandertreffen von Ban und Baschir

Die USA wollen ihre Beziehungen zum Sudan vertiefen. Er komme mit "ausgestreckter Hand", sagte der US-Sondergesandte für den Sudan, Scott Gration, am Donnerstag zu Beginn seines ersten offiziellen Besuchs in der Hauptstadt Khartum. "Die USA und der Sudan wollen Partner sein und wir suchen nach Gelegenheiten, unsere bilateralen Beziehungen zu verstärken", sagte Gration nach einem Treffen mit einem Vertreter des sudanesischen Außenministeriums. Der Sondergesandte bleibt rund eine Woche im Sudan und besucht währenddessen auch die dortige Krisenprovinz Darfur.

Unterdessen verteidigten die Vereinten Nationen die Teilnahme von Generalsekretär Ban Ki Moon am Gipfeltreffen der Arabischen Liga, bei dem am Montag auch der per internationalem Haftbefehl gesuchte sudanesische Präsident Omar el Baschir anwesend war. "Ich glaube nicht, dass wir von ihm hätten erwarten können, der Konferenz fernzubleiben, weil ein Angeklagter des Internationalen Strafgerichtshofs anwesend ist", sagte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay in Genf. Ban habe wegen der UN-Mission in Darfur bei dem Gipfeltreffen dabei sein müssen.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte Anfang März gegen Baschir Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur erlassen. Durch den Konflikt kamen nach UN-Angaben rund 300.000 Menschen ums Leben; 2,7 Millionen Menschen wurden vertrieben. Baschir muss mit einer Festnahme rechnen, wenn er sich in ein Land begibt, das die Statuten des Gerichtshofs anerkannt hat.

2. April 2009 - 15.04 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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