USA bereiten Dialog mit Birma vor
AFP VOM 28.9.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 520 Aufrufe Mehr zum Thema:Birma
Birmas Regierungschef spricht vor UNO in New York
Die USA wollen engere Kontakte zu der international isolierten Militärregierung von Birma aufbauen. Die birmanische Führung habe "erstmals in jüngerer Zeit Interesse demonstriert, mit den USA Kontakte zu unterhalten", sagte der für Asien zuständige US-Vizeaußenminister Kurt Campbell. "Wir werden diesem Interesse entgegenkommen." Die USA seien bereit zum Dialog, wollten ihre Sanktionen zunächst aber nicht aufheben.
An die Stelle der sporadischen Kontakte der vergangenen Jahre solle ein "nachhaltiger Austausch" treten, sagte Campbell. Sein Land werde dabei weiter mit Nachdruck auf die Freilassung der inhaftierten Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi drängen.
Als mögliches Zeichen für eine Öffnung Birmas wurde auch gedeutet, dass in Regierungschef Thein Sein erstmals seit 14 Jahren wieder ein ranghoher Vertreter der birmanischen Führung an der UN-Generaldebatte in New York teilnahm. In seiner Rede vor dem UN-Plenum forderte er am Montag ein Ende der Sanktionen gegen sein Land. Die Sanktionen seien "unfair" und könnten "nicht als legitimes Mittel zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten betrachtet werden", sagte Sein.
28. September 2009 - 19.20 Uhr
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