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US-Soldat vom Vorwurf des Mordes im Irak freigesprochen

AFP VOM 29.9.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 679 Aufrufe
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Mord

28-Jähriger wegen Tötung von Gefangenen vor Gericht

Ein Militärgericht hat einen US-Soldaten vom Vorwurf des Mordes an einem irakischen Gefangenen freigesprochen. Der 28-jährige Angeklagte hatte zuvor auf "nicht schuldig" plädiert, wie ein Sprecher des Gerichts auf dem Stützpunkt Camp Pendleton im US-Bundesstaat Kalifornien sagte. Er habe aber eine "Pflichtverletzung" eingeräumt. Über das Strafmaß soll demnach später entschieden werden.

Dem Unteroffizier und zwei weiteren Soldaten war vorgeworfen worden, im November 2004 bei Kämpfen in der sunnitischen Rebellenhochburg Falludscha vier irakische Gefangene erschossen zu haben. Die Staatsanwaltschaft warf dem Unteroffizier vor, selbst zwei der Gefangenen erschossen und seinen Untergebenen befohlen zu haben, die beiden anderen zu töten. Auch sie waren vor Militär- und Zivilgerichten freigesprochen worden.

Der Fall war erst 2006 bekannt geworden. Bei einer Bewerbung bei der Polizei gab der mittlerweile aus der Armee ausgeschiedene Chef der Einheit damals zu, an ungerechtfertigten Tötung im Irak beteiligt gewesen zu sein.

29. September 2009 - 22.12 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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