US-Regierung lässt Rechtsmittel gegen Schuldige an Ölpest prüfen
AFP VOM 1.6.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 638 Aufrufe Mehr zum Thema:Rechtsmittel, Ölkatastrophe
Ministerium leitet zivil- und strafrechtliche Ermittlungen ein
Die US-Regierung geht mit rechtlichen Schritten gegen die Verantwortlichen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor. Das Justizministerium in Washington kündigte am Dienstag an, es seien straf- und zivilrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden. Die Ermittlungen sollten Licht ins Dunkel um die Explosion und den Untergang der Ölplattform "Deepwater Horizon" bringen. Die Bohrinsel vor der US-Südküste war am 20. April explodiert. Zwei Tage später sank sie. Seitdem strömen täglich Millionen Liter Öl aus einem Leck ins Meer. Am Wochenende war der Versuch gescheitert, das Leck in 1500 Metern Tiefe mit Schlamm und Zement zu schließen.
US-Präsident Barack Obama hatte den Verantwortlichen für die Ölkatastrophe am Dienstag mit rechtlichen Schritten gedroht: "Wenn unsere Gesetze gebrochen wurden, ... dann verspreche ich feierlich, dass wir die Verantwortlichen vor Gericht bringen werden". Er werde die Verantwortlichen im Namen der "Opfer dieser Katastrophe und der Bewohner der Region des Golfes von Mexiko" zur Rechenschaft ziehen. Wenn nötig, wolle er zudem die Gesetze ändern, um zu verhindern, dass sich eine solche Katastrophe wiederholen könne. Die Ölpest sei "die schlimmste Umweltkatastrophe dieser Art" in der Geschichte der USA.
1. Juni 2010 - 22.21 Uhr
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