US-Paar verklagt Computerhändler wegen Verletzung von Privatsphäre
AFP VOM 4.5.2011 | Nachrichten - Allgemein | 777 Aufrufe Mehr zum Thema:Privatsphäre
Software soll heimlich geschossene Fotos weitergeleitet haben
Zwei US-Bürger haben am Mittwoch gegen einen Computerhändler und einen Softwarehersteller Klage wegen Verletzung ihrer Privatsphäre mithilfe einer Webcam eingereicht. Das Paar aus dem Bundesstaat Wyoming im Westen der USA wirft beiden Firmen vor, zu Hause unter anderem mit einer vorinstalliertem Netzkamera ausgespäht und vorab nicht darüber infomiert worden zu sein. Nach Angaben der Kläger, die sich an ein Gericht im östlichen Bundesstaat Pennsylvania wandten, speichert ein Programm auf dem Computer sowohl von der Kamera aufgenommene Bilder als auch Kopien der Bildschirmanzeige und leitet diese weiter.
Das Paar hatte den Computer nach eigenen Angaben im Juli gekauft und Ratenzahlung vereinbart. Im Dezember habe sich der Händler wegen angeblicher offener Forderungen an die Kläger gewandt und mitgeteilt, dass er Beweisfotos dafür habe, dass das Gerät benutzt worden sei. Daraufhin informierten sie die Polizei und schalteten einen Anwalt ein, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Darin heißt es weiter, eine erste Untersuchung der Polizei habe "eine elektronische Überwachung" durch den Händler nachgewiesen. Dieser wies die Anschuldigung zurück und gab an, niemals mit dem Hersteller der Software zusammengearbeitet zu haben.
04.05.2011 - 14:01 Uhr
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