US-Mafiajägern gelingt bislang größter Schlag
AFP VOM 20.1.2011 | Nachrichten - Allgemein | 493 Aufrufe Mehr zum Thema:Mafia
Mehr als hundert Verdächtige bei Großrazzia gefasst
Einige der Festgenommenen müssten sich wegen "sinnloser Morde" verantworten, kündigte der Minister an. So seien zwei Menschen in einer Kneipe allein wegen des Streits um ein verschüttetes Getränk erschossen worden. In einem anderen Fall hätten Mafiosi das Opfer eines fehlgeschlagenen Raubüberfalls kaltblütig getötet. Daneben habe es "klassische" Mafiamorde wie die "Eliminierung von Rivalen" gegeben, sagte Holder. Andere Vergehen beträfen Wirtschaftsverbrechen, vor allem im Bau- und Hafengewerbe.
Die Mafiafamilien der italienischstämmigen Cosa Nostra hatten in der Vergangenheit beträchtliche Teile der Wirtschaft in New York und Umgebung infiltriert. In den vergangenen Jahren hatten sie aber beträchtlich an Einfluss verloren. Ermittlern gelang es häufiger als früher, Mitglieder zu Zeugenaussagen zu bewegen und so den ehernen Schweigekodex der Mafia zu brechen. Dadurch gelang die Verurteilung hochrangiger Mafiosi, die vorher immer wieder der Justiz entkommen waren. An die Stelle der New Yorker Mafia traten zuletzt zum Teil organisierte Gangs russischer, mexikanischer und asiatischer Herkunft.
20.01.2011 - 19:31 Uhr


