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US-Häftling versucht kurz vor Hinrichtung Selbstmord

AFP VOM 9.3.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 1079 Aufrufe
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Gouverneur von Ohio verschiebt Exekution um eine Woche

Wenige Stunden vor seiner Hinrichtung hat ein zum Tode verurteilter US-Häftling versucht, sich umzubringen. Der 43-Jährige sei bewusstlos in seiner Zelle in einem Gefängnis des Bundesstaates Ohio gefunden worden, sagte eine Sprecherin der Gefängnisverwaltung. Die Behörden vermuten, dass Reynolds eine Überdosis an Drogen eingenommen habe, um Selbstmord zu begehen. Inzwischen sei er in einem "stabilen Zustand" und wieder bei Bewusstsein.

Der Gouverneur von Ohio, Ted Strickland, ordnete die Verschiebung der Hinrichtung um eine Woche an. Bis dahin werde der Mann wieder aus dem Krankenhaus entlassen sein, sagte die Sprecherin der Gefängnisverwaltung. Die Gefängnisverwaltung leitete Ermittlungen ein, welche Drogen sich der bereits 1994 zum Tode verurteilte Mörder beschaffen und wie er sie einnehmen konnte. Der Mann hatte zur Zeit seines Selbstmordversuchs unter ständiger Beobachtung gestanden, wie es ab 72 Stunden vor einer Hinrichtung in US-Gefängnissen üblich ist.

9. März 2010 - 08.20 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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