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US-Gericht setzt Geldstrafe für Raubkopiererin herab - 1/1
AFP vom 25.01.2010   |   1656 Aufrufe   |   Rubrik: Nachrichten - International

US-Gericht setzt Geldstrafe für Raubkopiererin herab

Statt 1,9 Millionen soll Frau 54.000 Dollar zahlen

Nach der Verurteilung einer vierfachen Mutter zur Zahlung von fast zwei Millionen Dollar wegen illegalen Herunterladens von Musik hat ein US-Gericht die Geldstrafe deutlich herabgesetzt. Statt 1,92 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) solle die aus dem US-Bundesstaat Minnesota stammende Frau nun für 24 illegal kopierte Lieder 54.000 Dollar an die geschädigten Plattenfirmen zahlen, entschied Bundesrichter Michael Davis. Die Frau hatte die Musik bei der Tauschbörse Kazaa heruntergeladen.

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Die im Juni von einem Geschworenengericht verhängte Millionenstrafe sei "haarsträubend und schockierend", urteilte Davis. Die Zahlung der nun angesetzten 54.000 Dollar sei immer noch "schwerwiegend und hart". Davis bedauerte, dass er die Strafe nicht noch niedriger ansetzen könne. Die sechs geschädigten Plattenfirmen Capital, Sony BMG Music, Arista, Interscope, Warner Bros. und UMG Recordings müssen bis Freitag entscheiden, ob sie das neue Urteil akzeptieren oder einen neuen Prozess fordern.

25. Januar 2010 - 21.54 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010



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