Todesurteil gegen zwei Norweger im Kongo bestätigt
AFP VOM 3.12.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 1039 Aufrufe Mehr zum Thema:Todesstrafe
Frühere Soldaten sollen Fahrer ermordet haben
Ein Militärgericht in der Demokratischen Republik Kongo hat das Todesurteil gegen zwei norwegische Ex-Soldaten bestätigt. Der Urteilsspruch von Anfang September wegen Mordes und Spionage sei rechtskräftig, entschied am Donnerstag ein Berufungsgericht in Kisangani. Dem 28-jährigen Tjostolv Moland und dem 27-jährigen Joshua French wird zur Last gelegt, im Mai den Fahrer eines Mietwagens ermordet zu haben.
Die beiden Verurteilten sollen zusammen mit dem norwegischen Staat eine Entschädigungssumme von gut 501 Millionen Dollar (332 Millionen Euro) zahlen. 500 Millionen Dollar sollen an den kongolesischen Staat gehen, die übrigen 1,255 Millionen Dollar sollen sich die Witwe des Fahrers und die übrigen Kläger, darunter der Fahrerverband von Kisangani bezahlen. Nach dem Todesurteil in erster Instanz hatte das norwegische Außenministerium erklärt, der kongolesische Außenminister Thambwe Mwamba habe zugesichert, dass die beiden Männer "unter keinen Umständen" hingerichtet würden. Üblicherweise wird in dem zentralafrikanischen Land die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt.
3. Dezember 2009 - 18.10 Uhr
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