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Todesurteil gegen zwei Norweger im Kongo aufgehoben

AFP VOM 22.4.2010 | Nachrichten - International | 888 Aufrufe
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Todesstrafe

Frühere Soldaten sollen Fahrer ermordet haben

Ein Militärgericht in der Demokratischen Republik Kongo hat die im vergangenen Jahr verhängten Todesurteile gegen zwei norwegische Ex-Soldaten aufgehoben. Die Urteile seien kassiert worden, teilte der Anwalt der Norweger, Guillaume Likwela, am Donnerstag in Kinshasa mit. Gründe für die Annullierung nannte er nicht. Das Verfahren solle aber erneut in Kisangani im Nordosten des Landes aufgerollt werden, dieses Mal jedoch mit anderen Richtern, fügte Likwela hinzu. Dem 28-jährigen Tjostolv Moland und dem 27-jährigen Joshua French war zur Last gelegt worden, im vergangenen Mai den Fahrer eines von ihnen gemieteten Wagens ermordet zu haben.

Nach dem Todesurteil in erster Instanz im September 2009 hatte das norwegische Außenministerium erklärt, der kongolesische Außenminister Thambwe Mwamba habe zugesichert, dass die beiden Männer "unter keinen Umständen" hingerichtet würden. Die Todesurteile wurden Anfang Dezember in zweiter Instanz in Kisangani bestätigt, bevor sie nunmehr in Kinshasa für nichtig erklärt wurden. Üblicherweise wird in dem zentralafrikanischen Land die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt.

22. April 2010 - 14.22 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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