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Todesschütze von Mumbai darf in Berufung gehen

AFP VOM 29.9.2010 | Nachrichten - International | 378 Aufrufe
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Mumbai, Terror

Pakistaner wurde zum Tode veruteilt

Der mutmaßlich einzig überlebende Attentäter von Mumbai, Mohammed Ajmal Amir Kasab, kann gegen sein Todesurteil Berufung einlegen. Das entschied ein Gericht am Mittwoch in der indischen Finanzmetropole, als Termin für die Anhörung setzte es den 18. Oktober fest. Der 23-jährige Pakistaner ist der einzige Überlebende einer Gruppe von zehn radikalislamischen Attentätern, die Mumbai im November 2008 drei Tage lang mit ihrem blutigen Terror überzogen. Dabei starben 166 Menschen, 300 wurden verletzt.

Kasab und ein Komplize hatten damals am Hauptbahnhof mit Gewehren und Handgranaten das Feuer auf Pendler eröffnet und 52 Menschen getötet. Er wurde im Mai unter anderem wegen Mordes, Verschwörung und Terrorismus' zum Tode verurteilt. Nach indischem Recht kann das Urteil noch vom Verfassungsgericht oder von einem Gnadenerlass des Präsidenten gekippt werden. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte Kasab zu Beginn des Monats das Gefängnispersonal angegriffen.

29. September 2010 - 16.47 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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