Straftaten gegen das ungeborene Leben - Der Schwangerschaftsabbruch

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Strafrecht - Straftaten Rubrik, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, Leibesfrucht, Nasciturus

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Besonderheiten

Ein besonders schweres Vergehen liegt vor, wenn der Abbruch gegen den Willen der schwangeren Frau erfolgt. Keine Frau kann zu einer Abtreibung gezwungen werden, genauso hat jeder Arzt das Recht, die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs zu verweigern.

Auch Werbung für einen Schwangerschaftsabbruch ist strafbar. Das besagt § 219b StGB, darunter fällt aber nicht eine einsehbare Auflistung aller Ärzte und Krankenhäuser, die Abtreibungen "anbieten".

Die lange Zeit umstrittene Abtreibungspille RU 486 ist seit Ende 1999 auch in Deutschland gesetzlich zugelassen, wird aber nur unter strenger ärztlicher Kontrolle angewendet. D.h. eine Frau, die eine Abtreibung vornehmen lassen will oder muss, hat die Wahl zwischen Pille und Absaugmethode.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Allgemeine Einleitung
Seite  2:  Schwangerschaftsabbruch - Worum es geht
Seite  3:  Unter welchen Umständen ist eine Abtreibung straffrei?
Seite  4:  Die Fristenlösung
Seite  5:  Besonderheiten
Seite  6:  Die Situation in anderen europäischen Ländern
Seite  7:  § 218 StGB - Schwangerschaftsabbruch
Seite  8:  § 218a StGB - Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs
Seite  9:  § 218b StGB - Schwangerschaftsabbruch ohne ärztliche Feststellung
Seite  10:  § 218c StGB - Ärztliche Pflichtverletzung
Seite  11:  § 219 StGB - Beratung der Schwangeren
Seite  12:  § 219a StGB - Werbung für den Abbruch
Seite  13:  § 219b StGB - Inverkehrbringen von Mitteln
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